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Schule und Nachbarschaftszentrum in Cressy bei Genf

Ferrari, Soltis, Schule und Nachbarschaftszentrum, Cressy, Genf
Foto: Fausto Pluchinotta, Devanthéry Lamunière

Bei dem Entwurf für das geplante Schul- und Nachbarschaftszentrum im Genfer Vorort Cressy überzeugte der Wettbewerbssieger Devanthéry Lamunière mit seinem Konzept namens »Glühwürmchen«, das dem Gebäude durch die markante Farbgestaltung – sowohl bei Tag als auch bei Nacht – ein markantes Erscheinungsbild verleiht. Wesentliches Element dieser Fassadengestaltung sind dabei die farbigen Sonnenschutzscreens des französischen Herstellers Ferrari, mit denen das Farbkonzept des Architekten realisiert werden konnte.

Das Gebäudeensemble besteht aus drei quaderförmigen Baukörpern, mit der Schule als größtem Gebäude. Im Zentrum der Grundrissstruktur befindet sich das Atrium. Durch die Sonnenschutzscreens »Soltis« von Ferrari, die sich laut Hersteller durch guten Sichtkomfort bei gleichzeitig hoher Blendschutzleistung auszeichnen und den Ausblick auf die großzügige Freiflächengestaltung nur minimal beeinträchtigen, ist es gelungen, eine leichte und helle Raumatmosphäre zu schaffen. Die Sonnenschutzscreens sind konstruktiv als zweiteilige, vertikale Gegenzuganlagen ausgebildet.

Eine möglichst perfekte Optik der installierten Sonnenschutzscreens wurde durch die patentierte Precontraint-Technologie des Herstellers realisiert. Bei diesem Prozess werden die Sonnenschutzgewebe über den gesamten Produktionsprozess auf allen vier Seiten vorgespannt. So lässt sich eine gute Dimensionsstabilität realisieren, was bedeutet, dass es auch bei sehr großformatigen Screens nicht zum Verziehen oder Ausbeulen der Gewebe kommt.

Durch die geringe Materialdicke des Sonnenschutzes konnten die Rollo-Kassetten sehr kompakt gehalten weden, was eine nahezu unterbrechungsfreie Linienführung der Bahnen möglich machte und das Erscheinungsbild der Glas-Stahl-Konstruktion nahezu nicht beeinträchtigte. Ein besonderes Highlight stellt die Nachtinszenierung des Gebäudes dar. Das Architekturbüro entwickelte in Kooperation mit dem Lichtkünstler Daniel Schlaepfer ein Lichtkonzept, das insgesamt neun verschiedene Lichtinszenierungen zur Auswahl hat, die sich aus der Jahreszeit und dem Lichteinfall im Tagesverlauf ergeben.

Foto: Fausto Pluchinotta, Devanthéry & Lamuniére
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 4/2010

Innenraum und Licht

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