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Schwungvoller Empfangsbereich in Bukarester Zahnklinik

Empfangs- und Wartebereich mit Acrylstein
Alle Fotos: Stelian Popa, USA–Glendale/Arizona

Das Bild der auf Implantologie spezialisierten Zahnklinik in Bukarest ist von geschwungenen Formen, hochwertigen Materialien und einer transparenten Atmosphäre geprägt. Die neuen Räumlichkeiten überzeugen mit minimalistisch elegantem Ambiente und spiegeln damit auch die Designsprache von Adriana Tihon wider, die den Entwurf für den Empfangs- und Wartebereich geplant hat. Sie gestaltete ein Zusammenspiel aus organischen Formen und einer neutralen Farbgebung. Dieses einheitliche Konzept wurde mit dem Acrylstein »Natural Acrylic Stone« von http://www.himacs.eu/Hi-Macs in »Alpine White« umgesetzt. Die Realisierung der runden Formen konnte mithilfe der typischen Eigenschaften des Materials erfolgen: der Fähigkeit zu thermoplastischer Verformbarkeit und fugenloser Verarbeitung. Die porenfreie Oberfläche der Theke fühlt sich nicht nur angenehm glatt an, sondern ist auch bei intensivem Gebrauch für lange Zeit beständig. Die unterschiedlichen Höhen der Theke sorgen für ein wenig Privatsphäre der Mitarbeiter und bergen zudem Stauräume. Darüber hinaus ist die Theke barrierefrei zugänglich und Rollstuhlfahrer können durch den EInschnitt in der Empfangstheke direkt mit den Mitarbeitern auf Augenhöhe kommunizieren. Die Möbelstücke haben zurückgesetzte, LED-beleuchtete Sockel. Sie vergrößern den Raum und verleihen den Objekten einen leicht schwebenden Eindruck. Um den kleinen Raum optisch zu erweitern, setzt sich die vertikale Front des Empfangs in einer seitlichen Verkleidung fort. Die lackierte MDF-Wand hinter der Theke wurde mit einer CNC-Fräse gefertigt und zeigt ein elliptisches Muster. Der Wartebereich bildet in visueller Hinsicht eine harmonische Einheit mit dem Behandlungsbereich. Aufgrund seiner guten hygienischen Eigenschaften wurde der Mineralwerkstoff auch in den Behandlungsräumen eingesetzt. Die homogene Oberfläche und die fugenlosen Verbindungen verhindern Dampfabsorption sowie Schmutzanhaftungen und das Eindringen von Bakterien. Darüber hinaus lässt sich das Material sehr leicht reinigen und sterilisieren. In diesem Projekt wurde Hi-Macs zum ersten Mal für Negatoskope eingesetzt. Da die »Lucent Kollektion« eine homogene Lichtdurchlässigkeit durch ihre Oberfläche besitzt, wurden die Bildschirme der Röntgenbildbetrachter, vor denen die Röntgenbilder eingesteckt werden, aus dem Material »Hi-Macs Opal« gefertigt, die mit LEDs hinterleuchtet sind.


Empfangs- und Wartebereich mit Acrylstein
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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 10/2014

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