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Sliding House in Suffolk


Besondere Materialien oder Elemente aus anderen Industrien aufspüren, sie mit erprobten Baustoffen kombinieren oder diese unkonventionell einsetzen – mit dieser Methode experimentieren die Architekten von dRMM bei ihren Projekten. Doch beim »Gleitenden Haus« trug auch der Bauherr entscheidend zu dem außergewöhnlichen Entwurf bei. Da ihm ein statisches Haus mit Satteldach, wie die lokale Baubehörde es vorschreibt, zu langweilig erschien, gleitet nun eine 16 Meter lange und 20 Tonnen schwere Hülle aus Lärchenholz auf in den Boden eingelassenen Schienen. Bewegt wird sie von insgesamt vier mit Autobatterien betriebenen Elektromotoren, die über Photovoltaikzellen auf dem Dach aufgeladen werden. Der gesamte Antriebsmechanismus verschwindet im Wandaufbau des hoch wärmegedämmten Bauteils. Sechs ­Minuten braucht es von einer Endstation zur anderen, kann aber auch in jeder beliebigen Zwischenposition parken. So verwandeln sich Innenräume in Außenbereiche, entstehen verschiedenste Lichtstimmungen, Ausblicke und räumliche Situationen. Zudem wärmt die Hülle im Winter oder verschattet im Sommer.

Architekten: dRMM, London


Sprache: Englisch; Dauer: 4 Min.
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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 12/2009

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