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Smart-Home-Systeme brauchen Sicherheitszertifikate

Der Grund: Smart-Home-Systeme und deren Komponenten sind in erster Linie für Komfort-Lösungen und Energie-Management im Haus entwickelt. Wird ein Smart-Home-System jedoch um sicherheitsrelevante Komponenten wie Bewegungsmelder, Glasbruchsensoren, Türöffnungskontakte, Türzutrittskontrollleser, Alarmsignalgeber oder Rauchmelder ergänzt, spricht man von einer Alarmanlage.

Die dort eingesetzten Sicherheitskomponenten unterliegen ganz anderen Qualitätsanforderungen und Prüfszenarien als Smart-Home-Anwendungen. Dehalb scheiden viele der derzeit angebotenen Systeme, die Smart-Home und Sicherheit verbinden, als Lösung aus, da sie die hohen Anforderungen für die Zulassung der Komponenten nicht erfüllen. Themen wie die Sabotageüberwachung der Systemkomponenten und die Leitungs- und Funkstreckenüberwachung zu allen Sicherheitskomponenten sind nicht ausreichend berücksichtigt. Gleiches gilt für die Sicherheit der optischen und akustischen Alarmierung und die stille Alarmübertragung via IP und GSM-Funkersatzweg. Dies ist bei den einfachen Systemen nicht sichergestellt, wenn der Webrouter oder der Strom ausfällt.

Eine neutrale Orientierungshilfe und Gradmesser für die zuverlässige Qualität eingesetzter sicherheitsrelevanter Komponenten und Alarmanlagen bietet in Deutschland der VdS, ein Unternehmen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die dort geprüften Produkte sind von der Polizei und den Sachversicherern anerkannt und werden von diesen auch empfohlen. Wichtig ist dabei, dass jede einzelne Komponente wie Bewegungsmelder, Rauchmelder, Glasbruchsensor, Zutrittskontrollleser, Signalgeber und auch die Alarmanlagenzentrale jeweils über eine Anerkennung verfügen. Zudem muss das Zusammenspiel der einzelnen Sicherheitskomponenten durch eine Systemnummer geprüft sein. »Nur Anlagenteile und Geräte, die sowohl einzeln als auch auf bestimmungsgemäßes Zusammenwirken von hierfür nach DIN EN ISO/IEC 17065 für den Bereich Gefahrenmeldeanlagentechnik akkreditierten Zertifizierungsstellen wie BSI oder VdS für die entsprechende Klasse geprüft und zertifiziert sind, garantieren Sicherheit mit Brief und Siegel«, sagt Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder.

Verbraucher können zwei Systeme kombinieren, ein Smart-Home-System für Komfort- und Energiemanagement oder eine zertifizierte Alarmanlage für Sicherheitslösungen einsetzen. Die Alternative ist eine zertifizierte Alarmanlage, die auch Smart-Home-Funktionen bietet. Eine dieser Anlagen ist die Alarmzentrale compact easy von Telenot. Sämtliche Sicherheitskomponenten des Alarmsystems sind nach den speziell für Alarmanlagen geforderten Normen zertifiziert. Sie verfügen unter anderem über Notstromversorgung, redundante Übertragungswege via IP und GSM im Alarmfall, Sabotageschutz und Leitungs- und Funkstreckenüberwachung zu allen Sicherheitskomponenten.

www.telenot.de

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 9/2017
DETAIL 9/2017, Konzept, Mischnutzungen

Konzept: Mischnutzungen

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