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Solar Decathlon Europe 21: Die Teilnehmer stehen fest

Eine internationale Fachjury hat im Januar 18 Hochschulteams aus elf Ländern zur Teilnahme am Solar Decathlon Europe 21 in Wuppertal ausgewählt. Der Zehnkampf für nachhaltiges Bauen und Leben, der 2002 in den USA ins Leben gerufen wurde, findet 2021 weltweit zum 21. Mal statt. Nach Austragungsorten wie Madrid und Versailles kommt die europäische Fassung des Wettbewerbs, koordiniert durch die Energy Endeavour Foundation (EEF), nun erstmals mit neuem urbanem Profil nach Deutschland.

Die 18 Teams des Solar Decathlon Europe 21 sind:
Aachen Fachhochschule Aachen (Team socialENERGY), Deutschland
Bangkok Universität Bangkok (Team SAB adaptive living quarter), Thailand
Bangkok King Mongkut’s University of Technology Thonburi (Team UR-BAAN), Thailand
Biberach Hochschule Biberach (Team X4S), Deutschland
Bukarest Universität für Architektur und Stadtplanung „Ion Mincu“ (Team EFdeN), Rumänien
Delft Technische Universität Delft (Team SUM), Niederlande
Düsseldorf Hochschule Düsseldorf (Team HSD - MI-MO), Deutschland
Eindhoven Technische Universität Eindhoven (Team VIRTUe), Niederlande
Göteborg Technische Hochschule Chalmers (Team C-Hive), Schweden
Grenoble Grenoble School of Architecture (Team Aura), Frankreich
Karlsruhe Karlsruher Institut für Technologie (Team RoofKIT), Deutschland
Kopenhagen Technische Universität Dänemark (Team Denmark), Dänemark
Pécs Universität Pécs (Team Lungs of the City), Ungarn
Prag Tschechische Technische Universität (Team FIRSTlife), Tschechien
Rosenheim Technische Hochschule Rosenheim (Team Level Up), Deutschland
Stuttgart Hochschule für Technik Stuttgart (Team col.lab), Deutschland
Taipeh Chiao-Tung-Nationaluniversität (Team House for All), Taiwan
Valencia Polytechnische Universität Valencia (Team Azalea), Spanien

Ein Wettbewerb, zehn Disziplinen
Ideen für eine nachhaltige, energieeffiziente und sozialverträgliche Architektur stehen beim Solar Decathlon Europe 21 im Mittelpunkt. Das Ziel ist es, vor dem Hintergrund des Klimawandels die Energiewende in urbanen Quartieren voranzubringen. Die 18 ausgewählten Teams haben nun rund eineinhalb Jahre Zeit, ihre Gebäude zu konzeptionieren und zu planen. Im August 2021 werden schließlich repräsentative Ausschnitte der Gesamtgebäudes im Maßstab 1:1 auf dem Areal des Utopiastadt Campus‘ aufgebaut und betrieben. Während die voll funktionsfähigen Häuser für Besucher offen und erlebbar sind, treten die Teams in zehn Wettbewerbsdisziplinen gegeneinander an.
Bewertet werden unter anderem die Architektur, die Nachhaltigkeit und die Innovation der Gebäude, aber auch die Passgenauigkeit auf soziale Fragen. »Die große Herausforderung ist es, für die dringende Aufgabe der Energiewende und des Klimaschutzes architektonisch und sozial angemessene Lösungen im Gebäudebestand zu entwickeln«, erläutert Wettbewerbsdirektor Prof. Karsten Voss von der Bergischen Universität Wuppertal. Anfang April 2020 sind die 18 ausgewählten Hochschulteams zu Gast in Wuppertal und stellen erste Konzepte vor. Neben Arbeitsworkshops werden sich die Zehnkämpfer bei einem Stadtspaziergang auch mit lokalen Akteuren aus dem Mirker Quartier vernetzen, in dem der Wettbewerb ausgetragen wird.

Europäische Städte der Zukunft
Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), geht das Projektteam in Kooperation mit der Stadt Wuppertal, dem Wuppertal Institut, der Initiative Utopiastadt, den Wuppertaler Stadtwerken und der Neuen Effizienz GmbH dabei neue Wege. »Erstmals in seiner Geschichte findet der Wettbewerb in Deutschland statt. Ich bin stolz, dass es Wuppertal gelungen ist, mit seiner innovativen Idee eines urbanen Wettbewerbs die Jury zu überzeugen. Ich bin sicher, dass die Teams Ideen präsentieren werden, die als Musterlösungen für andere Städte und Länder gelten werden. Das ist real gelebte Energiewende«, so Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

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