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Sonnenschutzglas im »vertikalen Wald«

Wohnhochhäuser »Bosco Verticale«
Foto: Hersteller

Der »International Highrise Award«, den die Stadt Frankfurt, das Deutsche Architekturmuseum und die DekaBank seit 2004 vergeben, ging zum zehnjährigen Jubiläum nach Mailand. Preisträger sind die beiden 87 und 119 Meter hohen Wohnhochhäuser »Bosco Verticale« von Boeri Studio, deren 113 Wohnungen über insgesamt 8900 Quadratmeter begrünte Balkone verfügen. Darauf wachsen nebst 5000 Sträuchern rund 800 kleinere und größere Bäume.

Der Kühleffekt von Fassaden- und Dachbegrünungen ist wohlbekannt. Doch weil die üppige Balkonvegetation nicht ganzjährig belaubt ist und nicht die komplette Fassadenfläche beschattet, wurden Letztere mit Sonnenschutzgläsern des Herstellers Interpane Glas Industrie AG ausgestattet. Diese unterscheiden sich je nach Orientierung der Fassade: Auf der sonnenabgewandten Seite gewährleistet ipasol neutral 73/42 einen maximalen Tageslichteinfall. Sein g-Wert beträgt 42 %; die Lichttransmission erreicht einen hohen Wert von 73 %.

Wo etwas stärkerer Sonnenschutz ge­fordert war, ließen die Architekten ipasol neutral 48/27 einbauen. Durch den
g-Wert von 27 % heizen sich die Räume ­hinter der Glasfassade deutlich weniger auf, während immer noch 48 % des Tageslichts ins Gebäudeinnere gelangen. Den maximalen Sonnenschutz im Süden bietet Stopray ­Vision-36T: Hier beträgt der g-Wert sehr niedrige 20 %; die Tageslichttransmission erreicht immerhin noch 33 %. Mit einem Ug-Wert von 0,9 W/m2K schützt die Verglasung überdies vor ­unerwünschten Wärmeverlusten im ­Winter.

Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
GREEN G1/2015

green 1/2015

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