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moritzburg, halle, kunstmuseum, Nieto

Spanische Architektur für Halle

Heute wird der Ausbau des Kunstmuseums Moritzburg in Halle an der Saale offiziell eröffnet. Der Entwurf der spanischen Architektin Fuensanta Nieto schafft im Westflügel der über 500 Jahre alten Burganlage 2000 Quadratmetern neuer Ausstellungsfläche. Präsentiert werden Werke der klassischen Moderne.

Interessant beim Entwurf von Architektin Nieto ist vor allem die hell strahlende Dachlandschaft mit seinen Trapezen aus walzblankem Schiffsaluminium. Die ungewöhnlichen Dachformen dienen zugleich als Oberlichter und halten im Inneren die Spannung zwischen den alten Burgmauern und den neuen Ausstellungsräumen aufrecht. Der Innenraum lebt vom Spiel zwischen Alt und Neu. Das weiße Neue setzt sich klar von dem alten Natursteinmauerwerk ab und wirkt dabei so steril, als wollte es die alten Gemäuer ausstellen. Zwei der Ausstellungsräume in der ersten Ebene wurden von der Decke abgehängt, wodurch die Weite der unteren Ebene nicht durch lästige Stützen durchbrochen werden musste

Bereits Anfang Oktober konnten sich Besucher, darunter einen ersten Eindruck der Architektur der neuen Ausstellungsräume machen. Allerdings noch ohne Kunst. Am vergangenen Mittwoch waren schon 400 geladene Gäste vor Ort, darunter Bundespräsidenten Horst Köhler und vom Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts Prof. Böhmer. Heute nun die große Eröffnung.

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