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St. Petersburger Nadel genehmigt

Gazprom-Büroturm von RMJM
Visualisierung: RMJM

Trotz einer Warnung der UNESCO vor einem Wechsel St. Petersburgs in die Liste der bedrohten Kulturerbeobjekte, wurde in der vergangenen Woche durch die Stadtregierung der 400 Meter hohe und von RMJM geplante Gazprom-Büroturm genehmigt. Nach der Entscheidung soll für Gazprom eine Ausnahme in der Bauhöhenregelung gemacht werden.

Gazprom-Büroturm von RMJM
Visualisierungen: RMJM
Gazprom-Büroturm von RMJM

Gegen den 77 Stockwerke hohen Turm haben sich auch Anwohner und St. Petersburger Prominenz ausgesprochen. In einem Brief an den russischen Präsidenten haben diese Medwedew gebeten, „sich sofort in die Situation um den Wolkenkratzer im Ochta-Center einzumischen“. Im Brief heisst es weiter, dass das Hochhaus gegen das Gesetz verstoße und zum „Ausscheiden Petersburgs aus der UNESCO-Kulturerbeliste“ führe. Die berühmten Ansichten der Stadt würden verschandelt und die „Himmelslinie der Horizontalen“ zerstört.

Gazprom-Büroturm von RMJM
Visualisierung: RMJM

Das Gebäude soll die Firmenzentrale des russischen Energieriesen Gazprom werden. Daneben sind andere Nutzungen – wie eine Konzerthalle, ein Kunstmuseum und ein Hotel- und Businesscenter – für das Ochta-Center vorgesehen.

RMJM hatte im Dezember 2006 den Wettbewerb um den Entwurf des Wolkenkratzers gewonnen. Der Entwurf sieht eine „verdrehte Nadel“ vor, die nach Ansicht der Londoner Architekten mit den vielen anderen Turmspitzen der Stadt harmonisieren würde.

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