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Stadtklänge: Was urbane Räume dem Hörsinn bieten

Jede Stadt erzählt ihre auditive Geschichte, so wie jeder Raum spricht und ein Klangereignis färbt. So empfindet es der österreichische Komponist und experimentelle Klangkünstler Sam Auinger, der am Donnerstag, den 27. November 2014, an der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn in seinem Vortrag „Stadtklang = auditiver Lebensraum“ darüber spricht, was Stadträume dem Hörsinn zu bieten haben.

Datum: 27. November 2014, um 17.30 Uhr
Ort: Alanus Hochschule, Alfter bei Bonn, Villestraße 3, Campus II

Studenten auf der Suche nach Stadtklängen im Rahmen des Projekts „stadtklang macke viertel“ mit Sam Auinger im Rahmen von „bonn hoeren“. (Foto: Alanus Hochschule)

Architektur, ökonomische und soziale Struktur und Dynamik, all das lässt sich hören, wenn wir hinaus auf die Straße gehen. Wenn wir die Stadt durchwandern und ihr zuhören, dann hören wir unsere Kultur“, sagt Sam Auinger. In seinem Vortrag geht er der Frage nach, was unsere urbanen Räume unseren Sinnen zu bieten haben. Er wird auch über Arbeiten mit partizipatorischen Ansätzen sprechen, zum Beispiel über sogenannte „Hörspaziergänge“.

Mit der Alanus Hochschule realisierte Auinger bereits weitere Projekte. Im Sommer führte er mit Architekturstudenten einen Workshop im Rahmen des Klangkunstfestivals „bonn hoeren“ durch. In dem Projekt „stadtklang macke viertel“ entwickelten sie gemeinsam künstlerische Klanginstallationen für das Bonner Stadtviertel. Sam Auinger beschäftigt sich mit Komposition, Computermusik, Sound Designs und Psychoakustik. Im Rahmen seiner künstlerischen Arbeit, in der er „mit den Ohren denkt“, kooperiert er auch mit Stadtplanern und Architekten.

Workshop "stadtklang macke viertel" im Rahmen von "bonn hoeren" 2014 mit Sam Auinger und Architekturstudenten in der Bonner Altstadt. (Foto: Alanus Hochschule)

Die öffentliche Veranstaltungsreihe zur partizipativen Kunst findet noch bis zum 4. Dezember immer donnerstags von 17.30 bis 19.00 Uhr mit wechselnden Referenten an der Hochschule in Alfter bei Bonn statt. Das Offene Forum möchte den Ideenaustausch zu Positionen im Bereich „partizipatorischer Kunst“ anregen. Untersucht werden anhand konkreter Praxisbeispiele theoretisch-wissenschaftliche Grundfragen von Kunst und gesellschaftlicher Teilhabe, wobei auch künstlerische, poetische und spielerische Ansätze Eingang finden, um Partizipation erlebbar zu machen.

Das Offene Forum, zu dem die Öffentlichkeit eingeladen ist, ist eine Veranstaltungsreihe der Alanus Hochschule in Kooperation mit der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft, und findet zum dritten Mal in Folge statt. Beide Institutionen befassen sich mit der gesellschaftlichen Relevanz von künstlerischen Prozessen.

Weitere Informationen finden Sie hier 

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