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Streit um Gestaltung des Berliner Regierungsviertels

Bild:Stephan Braunfels Architekten / Görner

Thema des Streits ist die Gestaltung innerhalb des von den Berliner Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank entworfenen „Band des Bundes“. Offen ist hier noch die Verkehrsführung im Spreebogenpark zwischen Kanzleramt und Paul-Löbe-Haus und die geplante Rotunde an der östlich gelegenen Luisenstraße.

Laut einer Meldung von Welt Online ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin aktuell „sehr enttäuscht über den Verhandlungsstand“. Der Bund will an der Luisenstraße den Neubau des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses errichten. Dieser soll mit 40 Metern Höhe die übrigen Regierungsbauten, inklusive des 36 Meter hohen Kanzleramtes, überragen. In diesem Neubau sollen die Haushälter des Bundestages Platz finden. Nach Angaben der Senatsverwaltung sei dies so nicht genehmigungsfähig. Aus städteplanerischer Sicht bevorzugt Berlin eine Variante ganz ohne Rotunde.

Als Kompromiss schlägt Berlin vor, die Rotunde zentral auf dem Gebäude zu platzieren und damit eine Höhe von 36 Metern nicht zu überschreiten. Nach dem Willen des Senates soll allein die Reichstagskuppel das markante Dach des Regierungsviertels bleiben.

Bei der Gestaltung des Spreebogenparks geht es vor allem um die Straße vor dem Paul-Löbe-Haus und die Umfahrung der Schweizer Botschaft im Spreebogen. Der Bund würde es gerne aus Sicherheitsgründen bei diesem Provisorium belassen. Berlin will den Verkehr wie geplant Richtung Nordwesten zwischen der Botschaft und dem Kanzleramt durchführen und die Straße vor dem Paul-Löbe-Haus für den öffentlichen Verkehr freigegeben.

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