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»Swoosh« - Sommerpavillon in London

Je nach ­Sonnenstand zeichnet sich dieses Muster als Schattenwurf am Boden ab. Diese Struktur der Gitterschale aus ca. 650 senkrechten, hell gebeizten Furnierschichtholz­elementen wurde am Rechner in ein 3-D-Modell übersetzt. Der Grundris­s des Pav­illons beschreibt eine punktsymmetrische Doppelschleife, die sich um zwei ­Drehpunkte wickelt. Dazwischen spannen Bögen über einen mittigen Durchgang. Weitere, nebeneinander angeordnete Bögen lösen sich mit zunehmender Entf­ernung v­om Zentrum immer mehr vom Boden ab und entwickeln sich zu gekrümmten, auskragenden Rippen, die erst in der Höhe weiter ansteigen, dann zu den Enden hin sich dem Boden wieder annähern und in niedrigen Bänken auslaufen. Diese Bögen bzw. Rippen sind aus 51 mm dicken Platten gefertigt und meist aus zwei oder drei Elementen zusammengesetzt. Dazwischen spannen 27 mm starke, CNC-geschnittene Träger, die versetzt angeordnet und jeweils am Kopfende m­it den Rippen verschraubt sind. An der Basis si­nd die Rippen geschlitzt und auf Schwerter der beiden vorgefertigten, ­schwarz gestrichenen Stahlfundamente gesetzt. Entwurf (Kon­zept): Valeria Garcia Abarca, AA London Foto: Christopher Hill, London Zusätzlich zur Dokumentation in Detail 11/08 „Bauen mit Holz“ finden Sie hier weitere Pläne des Sommerpavillons.

Schnitt AA
Ansicht 3
Ansicht 2
Ansicht 1
Schnitt BB
Aufsicht
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 11/2008

Bauen mit Holz

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