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Ausstellung Tibetan Houses, Technische Universität Berlin, Peter Herrle, Anna Wozniak

Tibetan Houses: Ausstellung im Berliner Architekturmuseum

Das Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Peter Herrle untersuchte innerhalb von vier Jahren, welche Besonderheiten die fürs tibetische Hochland typische Architektur aufweist.



Die Gegend ist in etwa so groß wie Zentraleuropa und ist heute unter vielen Ländern aufgeteilt. Besucher der Ausstellung können sich auf diverse Beispiele aus Indien, Nepal, Bhutan, dem Autonomen Gebiet Tibet und den Provinzen Qinghai und Sichuan in China freuen. Obwohl das Gebiet so weit versteut ist, hat die tibetische Baukultur bisher die politischen Umstände, Migrationswellen und auch Kriege überlebt. 



Teil der kulturellen Identität ist ein enger Bezug zu den lokal vorhandenen Baumaterialien, den klimatischen Bedingungen und den ökonomischen Bedürfnissen der Bewohner. Zusätzlich wirken verschiedenste ethische Gruppen auf den Baustil ein. Daher ergibt sich eine bunte, vielfältige Tradition, die vorlebt, wie aus regionalen Besonderheiten ein nachhaltiger und einzigartiger Baustil entstehen kann. 



Leider gehören tibetische Bauernhäuser zu einer verschwindenden Art, die im Vergleich zu religiösen Bauten viel weniger Beachtung erfährt. Darum soll es in der Ausstellung fokussiert um traditionelle Wohnhäuser gehen. 



Das Symposium lädt dazu ein, den Standpunkten vieler internationaler Experten der Architektur des Himalayas zu lauschen und sich inspirieren zu lassen.



Seit 2017 ist das dazugehörige Buch »Tibetan Houses, Vernacular Architecture of the Himalayas and Environs« erhältlich, das 19 Projekte genauer vorstellt.

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