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Torsituation zur Reeperbahn

Hotelbau von Bothe Richter Teherani
Foto: Christian Ohde, D–Hamburg

Zwischen Hamburgs Innenstadt und St. Pauli markieren imposante Hochbauten das neu gestaltete Quartier an der Reeperbahn. Eins davon ist ein Hotelbau von Bothe Richter Teherani mit einer scharfkantigen, glatten, schwarz reflektierenden Structural-Glazing-Fassade, die an einen dunklen Kristall erinnert. Das Erdgeschoss ummantelt eine Pfosten-Riegel-Konstruktion mit großformatigen ESG-H-Gläsern, mit Paneelen und Isoliergläsern ausgefacht. Ab dem ersten Obergeschoss kam eine vorgehängte hinterlüftete Konstruktion aus rückseitig emaillierten ESG-H-Gläsern zum Einsatz. Die Herausforderung bestand in der Kombination zweier unterschiedlicher Fassadensysteme, ohne dabei die vorgegebene Flächenbündigkeit zu unterbrechen. Es musste eine sinnvolle und verträgliche Verankerung gefunden werden, unter Berücksichtigung der Wärmeisolierung und Wasserführung. Die Fassadenflächen sind zudem nicht überall lotrecht oder rechtwinklig. Die von Klammern gehaltene Glasfassade wurde mit dem Unterkonstruktionssystem »ATK 102 GH« von  BWM Dübel und Montagetechnik GmbH dauerhaft sicher am Baukörper verankert. Das System ist speziell für die Befestigung großer Glasscheiben konzipiert. Vertikale Tragprofile nehmen die Scheiben in aufgeständerte Glashalter auf. Die auftretenden Windkräfte werden mittels Glashalteplatten und einem im Profil integrierten EPDM-Profil abgetragen.

 

Hotelbau von Bothe Richter Teherani
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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 11/2012

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