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Transformation in Holz

Eine Symbiose aus Alt und Neu hat der Architekt Klaus Klever in der Aachener Heinrichsallee realisiert. Das Wohn- und Geschäftsgebäude aus dem Jahr 1953 erhielt eine neue Dämmung, neue, mit dem Bestand ansichtsgleiche Fenster sowie einen zweigeschossigen Dachaufbau, der das baufällige Mansarddach ersetzt. Er beherbergt eine 220 m2 große Maisonettewohnung, die durch Lichthöfe und Terrassen strukturiert wird. Bis auf wenige Massivbauwände besteht der Dachaufbau komplett aus Brettsperrholzelementen, die eine Außendämmung aus Holzweichfaserplatten plus 24 cm Mineralfaser erhielten.

Für die Holzbauarbeiten zeichnete die zur Vereinigung ZimmerMeisterHaus gehörende Firma Holzbau Kappler verantwortlich. Das Fensterband auf der Straßenseite ist eine Eiche-Leimholzkonstruktion mit Uw-Werten von 0,62—0,77 W/m2K. Ein neuer Pelletkessel versorgt Bestand und Dachaufbau mit Wärme; bei Spitzenlasten schaltet sich der bestehende Gasheizkessel dazu. Mit einem Primärenergiebedarf von  29 kWh/m2a entspricht das Haus nunmehr dem KfW-55-Standard. Der Endenergiebedarf pro Quadratmeter für die Heizung hat sich in etwa halbiert.

Weitere Informationen: Vereinigung ZimmerMeisterHaus

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Dachaufbau komplett aus Brettsperrholzelementen

Foto: Hersteller

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
GREEN G1/2016
Green 1/2016

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