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Transparenter Brandschutz im Schloss Meersburg

Im Rahmen der Sanierung und Umstrukturierung des Schlosses Meersburg wurde der Eingangsbereich für die Besucher vollständig geöffnet. Um dabei den Brandschutzvorschriften zu entsprechen, bauten die Verantwortlichen sämtliche Verglasungen und Türen mit Feuerwiderstand so behutsam ein, dass die Durchgangsbreite der vorhandenen Öffnungen nicht durch zusätzliche Rahmen reduziert wurde.

Die Umbauplanungen übernahm das Architekturbüro Aldinger Architekten aus Stuttgart. Zahlreiche Erneuerungsmaßnahmen sahen die Architekten dabei vor: beispielsweise besserten Steinmetze die seeseitige Fassade aus und Restauratoren rekonstruierten die Farbgestaltung der Wände des Festsaals. Zudem wurden einzelne Elemente des Schlosses umgebaut bzw. erweitert. Neben einer barrierefreien Erschließung veranlassten die Verantwortlichen auch, dass die Sanitär-, Tagungs- sowie Küchenbereiche modernisiert wurden und installierten ein Café.

Im Eingangsbereich sowie im ersten Obergeschoss wurden eine Brandschutz- bzw. zwei Rauchschutztüren eingebaut. Dabei war es den Planern wichtig, dass sich die neuen Elemente harmonisch in die Gesamtgestaltung des Schlosses einfügen. Aus diesem Grund entschieden sie sich dafür, die Türen weitestgehend aus Glas fertigen zu lassen, d.h. in diesem speziellen Fall sind zwei bewegliche Türblätter der Brand- bzw. Rauchschutztür an feststehenden Glaselementen befestigt. Die Tatsache, dass diese direkt an das alte bogenförmige Gemäuer bzw. an tragende Sandsteinstützen anschließen, macht ihre Montage nicht einfach. Der Vorteil ist jedoch, dass die Maßtoleranzen dem Betrachter kaum auffallen. Jedoch musste bereits bei der Planung und Ausschreibung dieser äußerst sorgfältige Umgang mit dem Bestand berücksichtigt werden. Als weitere Besonderheit sollten Brandschutzverglasungen, bestehend aus einer Scheibe, ohne sichtbaren Rahmen in die das Gewölbe tragenden Sandsteinstützen eingebaut werden.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, vertraute man auf das Wissen und Können der Firma Holzbau Schmid aus Adelberg. Bereits in der Anfangsphase der Entwurfsplanung arbeitete das Unternehmen verschiedene Konzepte aus und stimmte sie mit dem zuständigen Statiker und dem Denkmalschutz ab. Schon zur Erstellung des Budgetplans für das Land Baden-Württemberg versorgten die Hoba-Mitarbeiter sowohl den Bauherrn als auch das Planungsbüro mit Vorschlägen einer gelungenen Konstruktion und einem detaillierten Kostenvoranschlag. Beim Schloss Meersburg kam die Tür »T30-2 Hoba Typ 6« zum Einsatz. Entstanden ist ein Entree, das nicht zuletzt durch die Brandschutztüren eine gelungene Kombination von Alt und Neu zeigt.

Weitere Informationen: Holzbau Schmid GmbH & Co. KG, Hoba Brandschutzelemente, Adelberg

Kurze Werbepause

Tür »T30-2 Hoba Typ 6« von Hoba

Foto: Hersteller

Tür »T30-2 Hoba Typ 6« von Hoba

Foto: Hersteller

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 4/2016
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