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Türplanung, BIM-Türobjekte, Geze

Türplanung: Digitale Unterstützung bei komplexen Planungsaufgaben

»Die Anforderungen an Türen sind immer komplexer geworden, aber die Planung dafür hat sich nicht geändert,« erklärt Markus Benecke, Key Account Manager Sicherheitstechnik beim Türenspezialisten Geze. Der Experte hat schon zahlreiche große Bauprojekte betreut. Nach seiner Erfahrung werden die Risiken, die sich bei der Planung der Türanlagen ergeben können, immer noch unterschätzt.

»Türlisten haben ausgedient«
Beim Erstellen der Ausschreibungsunterlagen für Tür- und Zugangstechnik spielt immer noch die klassische Türliste die entscheidende Rolle. Bei Projektumfängen mit vielen Türen mit jeweils unterschiedlichen Anforderungsprofilen kommt das Arbeiten mit einer Tabelle schnell an seine Grenzen. Markus Benecke erklärt: »Das Problem ist, dass die Türliste die Realisierbarkeit nicht prüfen kann. Ist eine Tür zum Beispiel besonders breit oder hoch, dann ist es enorm aufwendig, sie barrierefrei zu gestalten und zu sichern. Oder es kommen zur Barrierefreiheit noch Brandschutzvorgaben dazu. Ohne viel Erfahrung mit den entsprechenden Türlösungen weiß der Planer oft gar nicht, dass er hier gerade ein schwer zu lösendes Problem kreiert hat. Das stellt sich frühestens erst dann heraus, wenn niemand zu den Kosten anbieten will. Oder noch später, im Bau.«

Risikofaktor ungeklärte Zuständigkeiten
Oft baut der Metallbauer die Tür ein, rührt aber die Kabel nicht an. Der Elektriker legt seine Kabel bis zur Tür, schließt aber die Kabel der Türkomponenten nicht an, weil er keinen Auftrag dazu hat. Der Errichter kümmert sich um spezielle Aufträge, kennt aber das Gesamtkonzept für die Tür nicht. So kommt es, dass Türen häufig nicht »fertiggebaut« sind oder nicht so funktionieren, wie vom Bauherrn gewünscht. Mit den entsprechenden Kosten für das Nacharbeiten und den Zeitverzug.

Spezialisten frühzeitig einbinden
Viele Anbieter von Tür- und Sicherheitstechnik bieten bereits digitale Tools an, mit denen sich ein Teil der hier dargestellten Problematik in der Planungsphase lösen lassen. So stellt zum Beispiel Geze auf bim.geze.de kostenlos BIM Türobjekte zur Verfügung, die in das verwendete CAD-System integriert werden können. Die sicherste Lösung sehen Planungsexperten aber darin, sich das entsprechende Know-how für Türen und die Projektabwicklung so früh wie möglich ins Projekt zu holen. So hat Benecke gute Erfahrungen mit gemeinsamen Workshops von Architekt, Bauherr und Türexperten gemacht: »Für eine umfassende, widerspruchsfreie Ausschreibung ist das zentral. Wer hier bereits Ressourcen investiert, erspart sich später viel Ärger.« So lässt sich herausfinden, ob sich etwa Anforderungen und Wünsche gegenseitig ausschließen oder zu großen technischen Aufwänden führen. Eine sorgfältige Planung garantiert während der Bauphase eine störungsfreiere, schnellere und meist auch kostengünstigere Ausführung.

Erfahrungen aus der Planung großer Bauprojekte
Die Türexperten von Geze begleiteten bereits mehrere Planungsaufgaben und Umsetzungen von größeren Bauprojekten. Dazu gehören der komplette Neubau der BahnhofCity Wien-West, der Neubau der Stadtbibliothek Stuttgart oder etwa die Brandschutzertüchtigung des Magdeburger Doms. Dabei wurden nicht nur Geze-Produkte geliefert sondern auch deren Gebäudeintegration und die entsprechende Planung unterstützt. 

www.geze.de

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