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TV HIGHLIGHTS AUGUST

TV Highlights zur Architektur 08/2012

Die TV Highlights im August bieten einen Rückblick über die Architektur der fünfziger Jahre in Wien, geben Einblick in den Umbau der Monte-Rosa-Hütte in der sich High-Tech und Low-Tech verbinden und thematisieren den Städtebau der Zukunft, sowohl generell als auch im Speziellen anhand des Pearl River Towers in Südchina.

3sat Sonntag, 12. August 2012, 11.30 Uhr
Was bleibt? Die Fünfziger im Stadtbild
Film von Hermann Sternath
Wer in den fünfziger Jahren als Wohnadresse "Wien 5., Matzleinsdorfer Hochhaus" angeben konnte, der lebte schick und modern: Alle Wohnungen in dem 20 Stockwerke hohen Turm hatten Zentralheizung und ganz oben gab es ein Restaurant mit Blick über ganz Wien. Da konnte man hinunterschauen und sich freuen, dass zusehends alles neu und besser wird. Zu tun gab es ja genug. Etwa 90.000 Wohnungen waren im Nachkriegswien total zerstört oder schwer beschädigt. Bahnhofsgebäude mussten wiederhergestellt und Brücken gebaut werden. Es wurde also der Schutt weggeräumt, es wurde wieder hergerichtet und neu gebaut. Die Nachkriegsmoderne hat sich in das Stadtbild von Wien eingeschrieben und dabei durchaus markante Positionen gesetzt: die Stadthalle von Roland Rainer, der Ringturm von Erich Boltenstern, das Wien Museum von Oswald Haerdtl oder Karl Schwanzers Pavillon von der Expo in Brüssel 1958, das spätere 20er Haus in Wien. Vieles aber ist verschwunden oder bis zur Unkenntlichkeit verändert worden. Gott sei Dank oder eigentlich schade? Weil man es geringschätzt oder unterschätzt? Was von Architektur und Design der fünfziger Jahre in Wien erhalten geblieben ist und vielleicht auch Bestand haben wird, darüber berichtet Hermann Sternath. 

arte Dienstag, 14. August 2012, 16.45 Uhr
Mit Energie in die Zukunft
Frankreich 2009
Regie: Guillaume Poyet
In einer Zeit, in der Erdölreserven und Bauland immer knapper werden, begegnen die vier Projekte dieser Dokumentationsreihe dem ständig wachsenden Energiebedarf mit neuen Methoden: In Kernfusion, Erdwärmegewinnung, energieneutraler Bauweise und nachhaltiger Stadtplanung liegt der Schlüssel zu den Energien der Zukunft. Die zweite Folge stellt ein Modell für nachhaltiges Bauen in China vor. Mit Hilfe von Wind, Licht und Wärme schaffen die Bauherren ein architektonisches Meisterwerk. Der "Pearl River Tower" im südchinesischen Guangzhou wird der erste umweltneutrale Wolkenkratzer der Welt. Für den amerikanischen Projektbeauftragten Roger Frechette ist er nicht nur ein "grünes" Symbol des sich wandelnden Chinas, sondern ein Meilenstein der Architektur und eine große Herausforderung auf dem Weg zum durchweg ökologischen Bauen. Denn der Turm nutzt nur natürliche Energiequellen in seinem unmittelbaren Umfeld und könnte unter Umständen sogar mehr Energie erzeugen, als er verbraucht. Dank integrierter Solarzellen und einer optimalen Ausrichtung wird der "Pearl River Tower" Sonnenlicht in Energie umwandeln. Mithilfe einer segelförmigen Bauweise und vier integrierten Windrädern hat man auch den Wind, den Erzfeind aller Turmbauer, zum Verbündeten gemacht. Die Windräder haben mit klassischen Modellen nicht mehr viel gemeinsam: Ihre vertikalen, spiralförmigen Turbinen machen keinen Lärm, vibrieren nicht und eignen sich daher perfekt für den Einsatz im städtischen Umfeld. 

Wiederholung:
Dienstag, 21. August 2012, 8.55 Uhr

SF1 Mittwoch, 22. August 2012, 11.10 Uhr
Die Schweiz bauen: Neue Monte-Rosa-Hütte
Dokureihe, CH 2011
Regie: Daniel Leuthold
Wie ein Fremdling von einem andern Stern wirkt dieser mächtige Kristall: die neue Monte-Rosa-Hütte des Schweizerischen Alpenclubs (2883 Meter über Meer). Außen sind die kristalline Form und der Glanz des Aluminiums prägend. Innen dominiert massives Holz - Baustoff dieser Konstruktion. Das ist nicht einfach ein Architekturspiel, sondern vielmehr zutiefst funktional. 400 vergleichsweise leichte Holzbauelemente wurden im Tal produziert und per Helikopter eingeflogen. Die Verkleidung schützt als dichter Mantel und enthält Photovoltaik-Elemente - Grundlage für den energetischen Selbstversorgungsgrad der Hütte von 90 Prozent; dazu gehört auch eine eigene Wasserversorgung. In dieser Hütte verbinden sich Hightech und Lowtech intelligent und wirksam. Entstanden ist sie aus einer viersemestrigen Arbeit Studierender der ETH Zürich. Und Auswirkungen hat sie auf weite Bereiche des künftigen Lebens. Die an der ETH ausgewerteten Betriebsdaten bringen neue Erkenntnisse für das Bauen von morgen, zum Nutzen künftiger Generationen.

Weitere Folge: 
Samstag, 25. August 2012, 16.55 Uhr: Kapelle Saint-Loup 

arte Mittwoch, 22. August 2012, 13.25 Uhr
Die grüne Stadt (1/2)
Frankreich, Finnland 2009
Regie: Pasi Toiviainen
Lassen sich Architektur und Umweltschutz in Einklang bringen? Wie soll in Zukunft gebaut werden? In der zweiteiligen Reihe "Die grüne Stadt" geht arte diesen Fragen nach und stellt ökologisch weiterentwickelte Gebäude in Europa vor: Von der "Hauptstadt der Solarenergie" Freiburg im Breisgau über das neue Londoner Rathaus bis ins finnische Espoo, wo in den 70er Jahren die ersten Ökohäuser gebaut wurden. Die Dokumentationen geben einen umfassenden Überblick über Aktiv- und Passivhäuser, ökologische Bauweisen, intelligente Gebäude sowie sich nahtlos in die Landschaft einfügende "unsichtbare" Häuser. Im ersten Teil der Dokumentationsreihe werden verschiedene Trends des ökologischen Bauens aufgezeigt. High-Tech-Häuser, die mit Elektronik, Sensoren, Chips und Verbundwerkstoffen aus der Nanotechnologie funktionieren, stehen biologischen Baustoffen wie Holz, Stroh und Lehm, die idealerweise aus der unmittelbaren Nachbarschaft des neuen Bauwerks stammen, gegenüber.

Teil 2:
Donnerstag 23. August 2012, 13.25 Uhr

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