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Atelier Pierre Thibault, Lac-des-Piles, Wohnhaus, Brücke

Über Umwege zur Ruhe: Wohnhaus am Lac des Piles

Zwei holzverkleidete Bauvolumen bilden die Räume, in denen die junge Familie zur Ruhe kommen kann. Eine an drei Seiten ebenfalls holzverkleidete Brücke verbindet die beiden auf der Höhe des ersten Obergeschosses. Während einer der Baukörper oben am Hang liegt und das Gelände von der Straße abschirmt, schmiegt sich der zweite an das Seeufer. Dazwischen entsteht ein heller, von Haus und Brücke gefasster Hof. An einer Seite wird er durch den Wald begrenzt und bildet die grüne Mitte des Wohnhauses.

In dem der Straße zugewandten Baukörper findet unterhalb der Garage ein Fitnessraum Platz. Betritt man das Haus über das Erdgeschoss, so erschließen sich Schritt für Schritt erst das Wohnzimmer, dann die Küche und schließlich das Untergeschoss, welches vollständig zum See orientiert ist.

Die Architekten wählten bewusst den Umweg über die Brücke, um die beiden Volumen zu verbinden. Sie durchdringt die Innenräume des Hauses und führt auf den See zu. Zum Innenhof hin ist sie vollflächig verglast und auch im Inneren der Baukörper werden durch runde Fenster Blickbeziehungen vom Erschließungsgang aus in die Wohnräume geschaffen.

Der Entwurf für »La Grande Passerelle« spielt mit der Transparenz. Der Blick kann vom oberen Baukörper durch den zweiten über den See schweifen, die Familie verliert sich trotz der Großzügigkeit des Hauses nicht aus den Augen und die Obergeschosse scheinen auf den voll verglasten Erdgeschossen zu schweben. Auskragungen für die Terrasse, die Brücke und leichte Treppen betonen außerdem die Horizontalität des Baukörpers und verstärken den Eindruck, das Haus scheine wegzufließen – ganz im Einklang mit dem See.

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