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Umnutzung eines denkmalgeschützten Schulhauses in Schwelm

Das ehemalige und jüngst zum Hotel umgenutzte Schulhaus liegt im Zentrum von Schwelm, einer 28.000-Einwohner-Stadt am Rande des Bergischen Landes. Errichtet wurde das Gebäude im Jahr 1915 im Stil des Historismus mit Elementen traditioneller bergischer Häuser. 1980 baute man eine Turnhalle an. Bis 2014 beherbergte das Ensemble die Gemeinschafts-Grundschule Westfalendamm. Im Anschluss daran kaufte ein Investor aus der näheren Umgebung das Areal von der Stadt auf. Seine Idee war es, aus dem ehemaligen Schulhaus ein Hotel zu machen. Dabei sollte der ursprüngliche Nutzungscharakter ebenso wie die Originalsubstanz erhalten bleiben. Dazu zählen der historische Stuck und die Schnitzereien, aber auch die für das Bergische Land typischen Schieferverkleidungen und das an einzelnen Fassadenelementen zu Tage tretende »bergische« Grün.

Gestaltung und Nutzungskonzept
Vom Entwurf über die Ausführungsplanung bis hin zur Bauleitung oblag alles in der Hand der ortsansässigen Architekten Uwe Hugendick und Lars Wehnau von architektEN-team Wilde + Wehnau. Die Leistungen umfassten auch das Denkmalschutzkonzept, die Planung der Inneneinrichtung und die Lichtplanung. In den ehemaligen Klassenräumen richteten sie die Gästezimmer ein, im Dachgeschoss eine Junior-Suite. Eine Besonderheit ist der wiederhergestellte, sich über zwei Etagen erstreckende historische Trinkbrunnen. Alte Zeugnisse und Fotos finden sich in dem ganzen Gebäude wieder und erinnern an die frühere Schulzeit. Turnkästen dienen in den Hotelzimmern als Kofferablage. Die alte Sprossenkletterwand der Turnhalle funktionierte man im Restaurant zur Treppenabtrennung um.

Ein Aufzug erschließt im historischen Schulgebäude barrierefrei alle Stockwerke und stellt die Verbindung der Hotelzimmer mit dem Restaurant in der ehemaligen Turnhalle her. Eine neue Decke unterteilt diese in zwei Etagen; die Fläche wurde so auf 800 m2 verdoppelt. Dabei schuf man Platz für vier Konferenzräume sowie eine kleine Bar zur Verpflegung des Tagungsbereichs. Das Restaurant mit großer Bar ist für Hotelgäste wie auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

Hochwertige Beschichtungsmaterialien
Für die Wände und Decken des Hotels und des Restaurants waren glatte, gleichmäßige und gleichzeitig widerstandsfähige und gut zu reinigende Oberflächen gefordert.  Zum Einsatz kam hierbei die Spezial-Innendispersion Vetrolux ELF 3100. Spezielle Funktionsfüllstoffe verhindern bei diesem Produkt laut Hersteller weitgehend den sogenannten Schreibeffekt. Besondere Ansprüche wie Desinfektionsmittelbeständigkeit und hohe Strapazier- und Reinigungsfähigkeit stellen die Wandoberflächen in der Küche. Diese wurden mit der Reinacrylat-Innendispersion Sensocryl ELF 267 beschichtet. Die Türzargen im Neubau und das Treppenhausgeländer im denkmalgeschützten Altbau erhielten Schlussbeschichtungen mit Hydro-PU-Spray Seidenmattlack 2188. Das Balkenwerk im Altbau lasierte man mit der feuchtigkeitsregulierenden Gel-Lasur 510. Lobend erwähnt der Projektleiter Benjamin Faubel des ausführenden Malerbetriebs A+G Koch die Produktqualität wie auch den Objektservice und die Technische Beratung durch den Hersteller.

www.brillux.de

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