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Umweltschonender Fassadenschutz

Weber-Maxit

Die globale Klimaveränderung hat sich zu einem Problem für deutsche Hausfassaden entwickelt. Schwülfeuchte Sommermonate sowie milde, verregnete Winter bieten Algen- und Pilzsporen beste Lebensbedingungen. Das Resultat ist ein grünlicher Bewuchs, der sich allenfalls mit aggressiven Reinigungsmitteln zeitweise entfernen lässt. Eine gezielte Vorbeugung ist demgegenüber weitaus sinnvoller. Vor allem Architekten sind zunehmend gefordert, bereits im Planungsstadium für einen möglichst effizienten Schutz vor Algen und Pilzen zu sorgen. So lässt sich die Gefahr des Bewuchses durch konstruktive Maßnahmen einschränken, etwa bei der Haus- und Dachausrichtung, den Dachüberständen sowie der Wasserabführung. Ein ganz entscheidender Faktor ist aber auch die Oberflächenbeschichtung. In diesem Zusammenhang bieten die Hersteller von Putzen und Farben diverse Lösungsansätze.

Feuchtigkeit ist die zentrale Voraussetzung, damit Algen und Pilze gedeihen können. Aus diesem Grund galten hydrophobe – sprich wasserabweisende – Fassadenoberflächen lange Zeit als optimale Lösung gegen den unschönen Bewuchs. Wie jedoch die Praxis gezeigt hat, bleibt die Feuchtigkeit gerade auf diesen Oberflächen besonders lange stehen, etwa in Form von Tau¬filmen oder durch Tropfen in den Putztaschen. Entsprechend wird der Algen- und Pilzbefall gefördert. Als Schutzvariante wird vielen organischen Fassadenputzen eine biozide Filmkonservierung in Form eines Biozidcocktails beigemischt. Die Biozide entfalten ihre Wirkung, indem sie durch das Regenwasser aus dem Material gelöst und an die Oberfläche transportiert werden. Das bedeutet aber auch, dass sie mit dem abfließenden Wasser zunehmend ausgewaschen werden. Daher verlieren derartige Fassadenoberflächen mit der Zeit ihre Schutzwirkung. Darüber hinaus sind die ausgewaschenen Biozide eine gravierende Belastung für Grund- und Fließgewässer. Neben den vorgenannten Oberflächenlösungen existieren aber auch verschiedene Alternativen, die umweltschonender und auch dauerhafter sind. So bieten beispielsweise mineralische Kalk- und Edelkratzputze von jeher einen natürlichen Schutz vor Algen und Pilzen. Und das ganz ohne biozide Filmkonservierung. Dies ist zum einen auf den hohen ph-Wert zurückzuführen. Vor allem aber sind mineralische Putzoberflächen hydrophil, d.h. die Feuchtigkeit wird aufgenommen und erst später wieder abgegeben. Dem entsprechend ist die Oberfläche bereits kurz nach der Beregnung und während der gesamten Tauphase trocken. Algen und Pilzen werden das Wasser und damit die Lebensgrundlage genommen, sodass sich die Gefahr des Bewuchses minimiert.

Ebenfalls bewährt hat sich eine von Weber-maxit entwickelte Putzlösung. Der pastöse Oberputz »weber.pas top« sorgt dank des so genannten »top-dry-Effekts« für schnell trocknende Oberflächen. Auch in diesem Zusammenhang ist keine biozide Filmkonservierung erforderlich. Vielmehr dehnt der top-dry-Effekt die Wassertropfen auf der Fassadenoberfläche und erhöht somit die Verdunstungs- und Angriffsfläche. Gleichzeitig verfügt auch weber.pas top über eine ausgeprägte Kapillaraktivität, wodurch das Wasser von der obersten Putzlage gezogen und erst später, während der nächsten Trockenphase, wieder abgegeben wird. So ermöglichen sowohl weber.pas top als auch die vielen mineralischen Putzlösungen auf ganz natürliche Weise einen lang anhaltenden Schutz vor Algen und Pilzen. Da keine biozide Filmkonservierung ausgewaschen werden kann, lässt die Wirkung nicht nach. Zugleich wird die Umwelt geschont. Nicht zuletzt bieten die verschiedenen Oberputze ein umfangreiches Farb- und Strukturspektrum, sodass auch für vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten gesorgt ist.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 10/2009

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