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Foto: Atelier Vens Vanbelle

Unregelmäßig gerastert: Wohnhausanbau von Atelier Vens Vanbelle

Laut der derzeit geltenden Bauordnung darf die Erdgeschosszone in einer Tiefe von 18 Metern maximal 3,50 Meter hoch bebaut werden. Die kreative Ausnutzung dieser Vorgabe ist eines der Hauptanliegen von ortsansässigen Architekturbüros wie Atelier Vens Vanbelle.

Das Innere eines Waldes mit frei stehenden Baumstämmen und verschränktem Astwerk lieferte die Inspiration zum Projekt »Hans & Delphine«. Auf einem unregelmäßigen Raster aus Holzpfeilern liegt eine polygonale Konstruktion aus konisch zulaufenden Holzträgern auf. Vereinzelte Dachfenster lassen die Sonne in alle Winkel des Anbaus fallen, dessen komplette Längsseite von einer Küchenzeile eingenommen wird. Einbaumobiliar und Längswände sind in schlichtem Weiß gehalten, um das Augenmerk auf die spektakuläre Dachuntersicht zu lenken. Die verspiegelten Laibungen verstärken den Lichteinfall und sorgen für eine optische Weiterführung der Konstruktion.

Eine mit Edelstahl belegte, polygonale Arbeitsplatte, die von zwei Baumstützen getragen wird, bildet den Mittelpunkt im neu gewonnenen Lebensraum. Das hexagonale Muster der Bodenfliesen findet im hinteren Bereich des Gartens seine unerwartete Fortsetzung: Die Architekten ließen dort eine sechseckige Betonplattform erstellen, die – losgelöst vom Rest des Gebäudes – den Hausbewohnern als Terrasse dient.

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
INSIDE I1/2016
Inside 1/2016

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