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Vertikale Verdichtung: Wohntürme in der westlichen Welt (Teil 2)

Mit der vertikalen Verdichtung in den begehrten Innenstadtlagen geht ein Streben nach Exklusivität einher, das sich in hohen Preisen widerspiegelt. Das ist vielen der Wohntürme, die derzeit in begehrten Städten gebaut werden, auch anzusehen: in edle Materialien gehüllt, oft metallisch glänzend, oft gläsern glitzernd, gerne mit expressiven Formen. Geschosshohe Verglasungen bieten uneingeschränkten Blick in die Ferne bei perfekter Privatheit. Abgerückt vom Boden lebt man auch mitten in der Stadt fern von schlechter Luft, Straßenlärm und neugierigen Passanten.

In Ergänzung zu dem Artikel in DETAIL 6/2017 zeigen wir Ihnen eine Auswahl interessanter neuer Wohntürme in einer Serie von Videos.

56 Leonard Street von Herzog & de Meuron in New York
­Extrem schlank und extrem hoch ist der erst kürzlich vollendete Wohnturm mit 60 Geschossen, dessen unregelmäßig gestapelte, gläserne Boxen nach oben hin ­immer weiter auskragen. Die Architekten wollen ihren Wohnturm als übereinander ­angeordnete Häuser verstanden wissen, mit unterschiedlichen Grundrissen und Frei­bereichen, welche die Individualität der ­Bewohner widerspiegeln und welche auch nach außen ablesbar ist. Bereits im Jahr 2008 war der Grundstein gelegt, allerdings mussten die Bauarbeiten nach der Finanzkrise unterbrochen werden. Mittlerweile ist die Nachfrage wieder so groß, dass es kein Problem war, die zehn Penthouses an den Mann zu bringen. In bis zu 590 m2 großen Wohnungen mit bis zu 61 m langen Glas­fassaden, dazu Pool, Loungebar, Consierge und viele weitere Annehmlichkeiten, lässt es sich auch gut leben.

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