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Vielschichtig

Cukrowicz Nachbaur Architekten, Bregenz

Gemeindezentrum, St. Gerold, Cukrowicz, Holz, Nachhaltigkeit
Eingang mit Bergblick
Gemeindezentrum, St. Gerold, Cukrowicz, Holz, Nachhaltigkeit, Walsertal
Hangseite
Gemeindezentrum, St. Gerold, Cukrowicz, Holz, Nachhaltigkeit, Walsertal
Fassadendetail
Gemeindezentrum, St. Gerold, Cukrowicz, Holz, Nachhaltigkeit, Walsertal
Treppe im Eingangsbereich
Gemeindezentrum, St. Gerold, Cukrowicz, Holz, Nachhaltigkeit, Walsertal
Treppendetail
Gemeindezentrum, St. Gerold, Cukrowicz, Holz, Nachhaltigkeit, Walsertal
Geländerdetail
Gemeindezentrum, St. Gerold, Cukrowicz, Holz, Nachhaltigkeit, Walsertal
Sekretariat
Gemeindezentrum, St. Gerold, Cukrowicz, Holz, Nachhaltigkeit, Walsertal
Ausblick
Gemeindezentrum, St. Gerold, Cukrowicz, Holz, Nachhaltigkeit, Walsertal
Konferenzraum
Gemeindezentrum, St. Gerold, Cukrowicz, Holz, Nachhaltigkeit, Walsertal
Einbauleuchte
Gemeindezentrum, St. Gerold, Cukrowicz, Holz, Nachhaltigkeit, Walsertal
Lüftungsdetail

Seit nunmehr knapp zehn Jahren zählt das Große Walsertal zu den Biosphärenparks der Unesco. Nachhaltigkeit und Ökologie gehörten daher zu den Kriterien für das Gemeindezentrum St. Gerold. Das Konzept der Architekten erfüllt diese in jeder Hinsicht, sei es Raumprogramm, Energiekonzept oder Materialwahl.

Ein integrierter Dorfladen und ein Kindergarten machen lange Wege mit dem Auto überflüssig. Der viergeschossige Bau wirkt dank der Hanglage kompakt und unauffällig in der ländlichen Umgebung. Der regional bevorzugte Baustoff Holz findet sich vom Tragwerk bis zur Detailausführung in aller Konsequenz wieder. So prägt Weißtanne aus dem Gemeindewald sowohl die Fassade als auch den Innenraum.

Das Holz wurde im Winter geschlagen, an der Luft getrocknet und im Rift- oder Halbriftschnitt verarbeitet, sodass die Bretter stehende bzw. 45° geneigte Jahresringe aufweisen und sehr formstabil und widerstandsfähig sind. Sämtliche Oberflächen blieben unbehandelt.

Kosten- und zeitsparend wirkte sich die Vorfertigung fast aller Bauteile aus. Die Fassade ist dabei in zwei Schichten aufgeteilt, wovon eine aus tragenden Holztafeln besteht und die andere aus einem weiteren vorgelagerten dämmenden Element. Die mit Dreifachverglasung ausgestattete Konstruktion unterschreitet den Passivhausstandard mit einem Heizenergiebedarf von 14 kWh/m2a.

Eine Wärmepumpe mit zwei Erdsonden und Solekreislauf gehören genauso zum Energiekonzept wie die Nutzung der Abwärme der Kälteaggregate des Ladens und der Lüftung zur Warmwasserversorgung.

Neben energetischen Aspekten überzeugen auch die Detaillösungen, wie die in Größe und Form der Deckenlattung angepasste Beleuchtung oder unsichtbar in der Decke versenkte Projektoren und Leinwände.

In Heft DETAIL 10/2010 zum Thema Holz finden Sie eine ausführliche Dokumentation des Projektes, mit allen Übersichtszeichnungen und fünf Detailschnitten.

Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
10/2010

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