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Off-White Flagshipstore, Paris, Foto: Benoit Florençon

Vielseitige Identitäten für die Mode: Off-White Flagshipstore in Paris

Der Flagshipstore erstreckt sich über drei Etagen mit einem Innenhof, einer Galerie und einem Markt in einem Eckgebäude aus dem 19. Jahrhundert. In diesem Projekt interpretiert die niederländische Architektin Ellen van Loon ikonische architektonische Elemente des Pariser Innenhofs und des Flohmarkts neu, die Stadt wird im Inneren des Geschäfts präsent.
Unter den Bögen der Rue de Castiglione befindet sich der Haupteingang des Ladens – ein halbkreisförmiger Vorraum aus Wellglas – der zum Herzstück des Erdgeschosses führt: eine Neuinterpretation des typischen Pariser Hofs, in dem die Damenkollektion präsentiert wird. Die Wände und Böden sind mit weißem Travertin verkleidet und werden von Bögen umrahmt, die von den Säulengängen der Straße inspiriert sind. Der Eingang in der Rue du Mont Thabor führt in ein Geschäft, das völlig anders aussieht. Hellblaue Wände und ein schwarzer Terrazzoboden, gefüllt mit von AMO entworfenen freistehenden Möbeln, präsentieren die Markenpartnerschaften von Off-White.

Die facettenreiche Identität des Ladens wird durch die Gestaltung der oberen Etagen noch verstärkt. In der intimen Atmosphäre des Zwischengeschosses mit seiner niedrigen Decke und den kleinen Fenstern sind in einem Raum, der von der Ästhetik des Geschenkeladens inspiriert ist, die Kollektionen für Kinder und Haushaltswaren sowie eine Ausstellungswand integriert. In der zweiten Etage, in der die Herrenkollektion untergebracht ist, schaffen die hohe Decke und die großen Fenster zur Stadt hin einen hellen, klaren Raum, der für Konzerte, Ausstellungen leicht umgestaltet werden kann. Eine faltbare, mit rotem Sottsass-Furnier verkleidete Box verbirgt die Bar und die Mitarbeiterräume. Auf dem Boden befinden sich freistehende, von AMO entworfene Ausstellungselemente – metallene Kleiderständer, Holztische und Regalsysteme aus weißem Travertin – die an den Pariser Flohmarkt erinnern. Kontrastreiche Kombinationen von Texturen und Farben unterstreichen das Repertoire an Stimmungen im Laden und schaffen eine abstrakte Neuinterpretation von Paris.

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