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Vom Grubenarbeiterhaus zum »Basalt Loft« – Kernsaniertes Ferienhaus in Kottenheim

Offene Räume statt kleiner Kammern, Edelstahlküche, Edelstahldesigndusche, Echtholzböden, eine an der Wand hängende Feuerstelle und eine gemütliche Lese-Fensterbank mit unverbaubarem Blick ins »Eifel-Grün« – nach mehreren Monaten Umbauzeit ist ein 25 Jahre unbewohntes ehemaliges Grubenarbeiterhaus in Kottenheim aus dem Jahr 1881 nicht mehr wiederzuerkennen. Den Namen »Basalt Loft« hat das zum Fe­rienhaus umgebaute Gebäude von dem Material, aus dem es seinerzeit gebaut wurde.

Die Böden im Erdgeschoss wurden von Grund auf saniert. Dort waren vor Jahrzehnten Fliesen auf dünnen Estrichen verklebt worden. Die wiederum waren zuvor unsachgemäß auf noch älteren PVC-Belägen gegossen worden. Darunter fanden sich alte Holzdielen, genagelt auf Kanthölzer, die auf einer Basaltschüttung auflagen. Da diese Vollholzkonstruktion unter den verklebten Belägen nicht richtig atmen konnte, waren viele Kanthölzer und Holzdielen erheblich angefault. Die Bauherren entfernten zunächst alle alten Materialien. Auf dem freigelegten Rohboden aus Basaltschotter verlegten sie Sanitär- und Elektroleitungen. Die Zwischenräume über Gewölbe und Schotter schufen sie mithilfe einer neuen Holzlattung, die auf teils alte, teils neue Kanthölzer gestützt und an die Wände geschraubt wurde. Auf den darauf befestigten OSB-Platten wurden später Dielen aus Eichenholz verlegt. Gedämmt wurde der Hohlboden mit Steinwollematten aus Basalt von Rockwool.

Um den Schallschutz zum Nachbargebäude zu verbessern, errichtete der Bauherr eine 17,5 cm dicke Bimswand. Zwischen dieser und der Bestandswand absorbieren nun Splitrock-Platten von Rockwool den Schall. Das neue Schrägdach ist mit der Aufsparrendämmung Masterrock NB auf der außenliegenden Schalung eingesetzt. Von innen blieben so die neuen Balken und die Holzschalung sichtbar, von außen unterstreicht eine Eindeckung mit Naturschiefer den ­Charakter des ehemaligen Grubenarbeiterhauses.

Die aus Basaltstein gemauerte Außenwand des Haupthauses wurde aufwendig gereinigt. Der Flachdachanbau aus unverputzten Bimssteinen erhielt eine vollflächige Lärchenholzfassade. Darunter wurde eine Steinwolledämmung der Außenwände an­gebracht. Mit der Zeit vergraut die neue ­Lärchenholzbekleidung und passt sich ­dem Basaltmauerwerk an.

www.rockwool.de

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Rockwool, Steinwolleplatten, Kernsanierung, Boden, Bauphysik

Foto: Hersteller

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 10/2017
DETAIL 10/2017, Mauerwerk

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