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Von Status quo bis Paradigmenwechsel

Wie digital und vernetzt arbeitet die Baubranche heute, wo geht es hin? Vom 11. bis 13. Februar sind Architekten und Fachplaner, öffentliche sowie private Bauträger, Immobilienbetreiber aber auch Handwerker und natürlich Studenten nach Köln eingeladen, um sich mit Ausstellern und ausgewiesenen Experten im Rahmenprogramm über den Status Quo und die Zukunft des digitalen Planens und Bauens auszutauschen oder sich mit Themen wie BIM oder Smart Building vertraut zu machen.

Digitaler Zwilling ...
Beispielsweise spricht Thomas Kirmayr, Geschäftsführer der Fraunhofer-Allianz Bau und Leiter des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Planen und Bauen am 12. Februar über den digitalen Zwilling im Zusammenhang mit dem Gebäudebetrieb. Florian Kraft, Partner bei Stefan Forster Architekten in Frankfurt, BIM-Manager und Geschäftsführer der Compendium BIM + Kybernetik, referiert am gleichen Tag über die strategische Positionierung von Architekturbüros in Zeiten der Digitalisierung.

Im Vortrag von Boris Peter am 13. Februar geht es um die Zusammenarbeit in interdisziplinären Planungs- und Bauprozessen und den damit verbundenen Paradigmenwechsel. Peter ist Partner und geschäftsführender Gesellschafter der Knippers Helbig Advanced Engineering, Stuttgart. Er entwirft und plant in einem multidisziplinären Team aus Tragwerks- und Fassadeningenieuren an unterschiedlichen Standorten weltweit.

... und interdisziplinäre Planung
Aus seiner Sicht entsprechen die traditionellen Planungsphasen den digitalen Arbeitsprozessen längst nicht mehr: »BIM wird dazu benutzt, die deutsche Planungskultur ´Trennung von Planen und Bauen´ in Frage zu stellen. Wir Planer sollten uns die Frage stellen, wie wir in Zukunft in interdisziplinären Planungs- und Bauprozessen zusammenarbeiten wollen.« Sein Appell an die Kollegen: »Wir sollten das nicht anderen überlassen.« Laut Boris Peter können planerische Lösungen für entsprechende, immer komplexer werdende Anforderungen mit Hilfe digitaler Modelle und hoher Qualität in einer durchgängigen Wertschöpfungskette erarbeitet werden. Dies setze allerdings voraus, dass die beteiligten Disziplinen die Werkzeuge gleichermaßen gut beherrschen und ein gemeinsames Verständnis der Arbeitsprozesse entwickeln. Zur digitalBAU beleuchtet Peter die Veränderungen im Bauwesen anhand konkreter Projektbeispiele. Es geht es ihm dabei weniger um die Abwicklung, sondern viel mehr um die Auswirkung auf die Zusammenarbeit, darum, die Ansätze der Planungsprozesse neu zu definieren und nicht zuletzt um notwendige Investitionen für die Verbesserung der digitalen Infrastruktur und grundlegende Veränderungen der Bürostrukturen durch den Wandel der Arbeitsprozesse.

 

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digitalBAU Köln, BIM, digitale Transformation, Ressourcenschutz, Messe München, Digitaler Zwilling, Paradigmenwechsel

Digital Construction: Mixed Reality mithilfe von Microsoft HoloLens 2 und Bentley´s Synchro XR. Foto: Bentley Systems

 

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