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Vorgefertigte Gebäudehülle

Modularität und Langlebigkeit standen im Vordergrund bei der Sanierung zweier Wohnblocks aus den frühen 80er-Jahren in Graz. Der End­energiebedarf für Heizung und Warmwasser sank bei diesem Pilotvorhaben um 86 % auf 8 kWh/m2a und damit faktisch auf Passivhausniveau.

Bei den Fassaden entschieden sich die Planer für eine neu entwickelte, modular vorgefertigte Lösung der GAP solution GmbH. Darin sind Fenster und haustechnische Komponenten bereits werkseitig integriert. Basis der geschosshohen, bis zu 12 Meter breiten Module ist eine wärmegedämmte Holzrahmenkonstruktion. Sie wurde auf der Außenseite teils mit Photovoltaikmodulen und teils mit Fassadenpaneelen aus 30 mm dicken Kartonwaben und einer Glasabdeckung verkleidet. Sie sollen die Strahlung der tief stehenden Sonne für den Wärmehaushalt des Gebäudes nutzbar machen, die steil einfallende Sommersonne jedoch fernhalten. Maßgeblich für die Energieeinsparung war auch, dass die Balkone nun komplett eingehaust und zu beheizten Loggien umfunktioniert wurden. Dadurch wuchs die Wohnfläche um fast 20 m2 je Wohnung. Als Loggienverglasung wählten die Planer das Glas-Faltwandsystem SL 81 von Solarlux. Mit Dreifachverglasung erreicht es einen U-Wert von 1,0 W/m2K.

Weitere Informationen: Solarlux GmbH

Kurze Werbepause

Glas-Faltwandsystem SL 81 von Solarlux

Foto: Hersteller

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
GREEN G1/2016
Green 1/2016

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