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Vorhang aus Holzlamellen

Holzlamellen von Binderholz
Christof Lackner, A–Innsbruck

Der Erweiterungsbau des Verwaltungsgebäudes von Binderholz in Fügen, Tirol, wurde von Architekt Helmut Reitter entworfen. Der Kubus lässt auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten zwischen Alt und Neu erkennen, doch orientiert sich der Neubau aus Brettsperholz mehr am bestehenden Gebäude, als sich vermuten lässt. Schon in der Wettbewerbsausschreibung wurde über das Entwurfskonzept werkplanartig eine modulare Ordnung gespannt, um das Achsraster der »Brettsperrholz BBS 125-Elemente« aufzunehmen. So ergeben sich Breiten und Längen der Dach-, Decken- und Wandbauteile verschnittoptimiert aus vielfach gefügten oder halbierten Elementen. Die äußere Verkleidung des viergeschossigen Passivbürohauses besteht aus keilgezinkten Lärchenholzlamellen – als transparenter Vorhang. Von außen entsteht ein homogener Körper, von innen eine hohe Durchsichtigkeit. Gefiltertes Tageslicht und die teilweise Abschirmung begünstigen konzentriertes Arbeiten. Abends sind die großen Fenster hinter dem dichten Holzlamellenvorhang zu erkennen, tagsüber bleibt der Bau von außen abstrakt.

Christof Lackner, A–Innsbruck
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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 7+8/2014

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