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Wohltemperiert unter dem Dom

Zugangsbauwerk zum Kölner Dom von Kaspar Kraemer Architekt
Foto: Matz und Schenk/Dombauarchiv Köln
Zugangsbauwerk zum Kölner Dom von Kaspar Kraemer Architekt
Zugangsbauwerk zum Kölner Dom von Kaspar Kraemer Architekt
Fotos: Matz und Schenk/Dombauarchiv Köln
Zugangsbauwerk zum Kölner Dom von Kaspar Kraemer Architekt: Verlegung der Fußbodenheizung
Verlegung der Fußbodenheizung

Seit Jahren schon störte der Lärm im stark frequentierten Zugang zur Turmbesteigung das geistliche Geschehen im Kölner Dom. Um Abhilfe zu schaffen, entwickelte Architekt Kaspar Kraemer das Konzept eines Mehrzweckbaus, der Funktionalität und die Erschließung historischer Gemäuer verbindet.

Jährlich mehr als 500.000 Besucher wollen den Turm des Kölner Doms besteigen. Der fünf Millionen Euro teure Mehrzweckbau beinhaltet neben der Erschließungsfunktion auch die Tiefgarage neben dem Südturm, die sanierten Toilettenanlagen, die archäologischen Ausgrabungen und den neuen Kiosk.

Das Projekt machte es erforderlich, dass für den Zugang zum unterirdischen Kassenraum ein Tunnel durch das Turmfundament geschlagen werden musste. So wurden zwei Zugangstunnel durch das an der dicksten Stelle rund elf Meter messende Turmfundament gebohrt und gegraben. Damit ist eine Verbindung zwischen dem neu entstehenden Eingangsgebäude zur Turmbesteigung auf dem Roncalliplatz und dem Kassenraum im Fundament des Turms geschaffen. Der neue unterirdische Kassenraum im Kölner Dom wurde im März 2009 eröffnet und misst etwa 100 Quadratmeter.

Um den Mitarbeitern und Besuchern ein Höchstmaß an Komfort bieten zu können, entschied man sich, den Kassenbereich mit einer elektrischen Fußbodentemperierung auszustatten. In Zusammenarbeit mit dem Elektrounternehmen Elektro Baeth GmbH aus Köln wurde der gesamte Kassenbereich mit dem AEG THERMO BODEN "Comfort" ausgestattet.

Um der von unten hochsteigenden Fußkälte vorzubeugen, stand von Anfang an fest, im Kassenbereich eine elektrische Fußbodentemperierung zu verlegen. Dank der geringen Aufbauhöhe und der selbstklebenden Heizmatte war eine einfache Verlegung möglich. Die Installation einer wassergeführten Fußbodenheizung kam aufgrund der Aufbauhöhe und vor allem wegen des historischen Bodens nicht in Frage. Die Mitarbeiter und Besucher im Kassenbereich des Kölner Doms freuen sich über einen angenehm temperierten Boden und über warme Füße.

Foto: Matz und Schenk/Dombauarchiv Köln
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