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Wohnanlage nach Vasati-Richtlinien - gesundes Wohnen für mehr Lebensqualität

Bette, Vasati, Bette-Floor, Betteglasur, Bad, Dusche, Wanne

»Vasati 2.0« heißt die zweite Wohnanlage der Wohnungsgenossenschaft Gartenheim eG in Hannover, die 57 Mietwohnungen in drei Häusern umfasst. Im Projekt setzte man sich mit den Grundregeln gesunden Bauens und Wohnens auseinander – ähnlich wie im chinesischen Feng-Shui, jedoch mit indischem Ursprung. Die Neubauwohnungen nach Vasati-Prinzipien sollen die Lebensqualität der Bewohner in besonderer Form fördern und so zum gesteigerten Nutzen des Mikrokosmos »Gartenheim« in und für Hannover beitragen. Grundlage sind zwölf Prinzipien der Raumenergie mit dem Ziel, Wohnungen und Häuser im Einklang mit der Natur und energetisch optimal zu errichten. Bei der Planung wurden der hannoversche Architekt Peter Lassen und sein Team unterstützt von dem renommierten Vastu-Berater, Physiker und Bestsellerautor Marcus Schmieke sowie dem Arzt und Psychologen Dr. Hans Hein.

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Gemäß Vasati – das nicht nur auf dem jahrtausendealten Erfahrungsschatz der fernöstlichen Baukunst beruht, sondern auch auf den Erkenntnissen heutiger Physiker und Lebensenergie-Forscher – führt die Öffnung der Wohnungen für die wichtigsten Ströme der Lebensenergie zu einer besonders hohen Vitalität des Wohnraums und soll sich so förderlich auf die Gesundheit der Bewohner auswirken. So ging der Planung der Gebäudeplatzierung eine Untersuchung des Grundstücks nach Erdstrahlen und Wasseradern voraus. Hierdurch wurde vermieden, dass Schlaf- oder Arbeitsplätze über diesen Störstrahlungen errichtet werden. Bei der Planung der Anlage wurden wichtige geometrische Grundprinzipien des Vasati berücksichtigt. Dies gilt zum Beispiel für die Ausrichtung der Gebäude entsprechend der Himmelsrichtungen: die weitgehende Schließung des Westens und Südens und die stärkere Öffnung des Nordens und Ostens für die dort einfließenden Energien. Ausreichenden und geeigneten Raum zur Entfaltung des Menschen in seiner Wohnung zu schaffen, ist ebenso wichtig für das Wohlbefinden wie die Verwendung natürlicher Baustoffe in handwerks- und materialgerechter Verarbeitung. Denn letztlich vermittelt sich über die Güte des Wohnumfelds auch die eigene Wertschätzung und Zufriedenheit. Gleichzeitig sieht die Wohnungsgenossenschaft Gartenheim eG in dem hochwertigen Neubau eine Wertschöpfung für die Zukunft.

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Entsprechend des Gesamtkonzepts sind alle Wohnungen hochwertig und mit natür-
lichen Materialien ausgestattet. So sorgen unter anderem bodenhohe Holzfenster aus FSC-zertifiziertem Merantiholz, Massivholz- Eichenparkett und eine Deckenhöhe in den Wohnbereichen von 2,70 m für ein ansprechendes Bild. In den Bädern entschieden sich die Architekten für hochwertige Fliesen in warmen Naturtönen, eine großzügige Stahl-Email-Wanne von Bette und die bodenebene Stahl-Email-Duschfläche »Bette-Floor«. Durch ihre Formgebung fügt sie sich perfekt in das gesamte Fugenbild ein. Als durchgängige Fläche ohne Fugen ist sie in puncto Hygiene und geringem Pflegeaufwand im Duschbereich ideal. Auf der glasierten Oberfläche finden Bakterien und Keime keinen Nährboden; Schmutz und Seifenreste lassen sich leicht mit Wasser und milden Badreinigern abspülen. Gleichzeitig ist die Oberfläche »Betteglasur« besonders stabil und belastbar. Die Duschfläche wurde nach den Wünschen des Architekten individuell im Projektdesign gefertigt. Passend zu der eckigen Ausführung der Duschfläche sollten auch die Wannenränder der Badewanne möglichst markant gestaltet werden.

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Auch ökologische Gesichtspunkte flossen in die Materialauswahl ein. So sind die Stahl-Email-Produkte vom Hersteller Bette komplett aus natürlichen Rohstoffen hergestellt und zu 100% recycelfähig. Generell wurden nur PVC-freie Materialien verwendet: die Wände sind mit atmungsaktivem hochwertigem Kalkputz verputzt, die Dämmungen sind mineralisch, Naturstein kam zur Verarbeitung und die Trinkwasserleitungen sind aus Edelstahl gefertigt. Jede der Wohnungen wurde mit einem Wärmerückgewinnungssystem ausgestattet, wobei zusätzlich die Heizungsanlagen solarthermisch unterstützt werden. Zum Komfort der Siedlung gehören unter anderem der gemeinsame Concierge-Dienst, eine Sprechanlage und das integrierte Netzwerk mit Internet-Flatrate in jeder Wohnung. Ein Logo auf dem Schild am Eingang der Wohnanlage, ein sogenanntes »Mandala«, weist auf die Optimierung durch Vasati hin.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 12/2010

Architektur und Recycling

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