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Algeco, Modulbau, Snooze Campus, Koblenz, Kindertagesstätte, Kita MyDagis, Köln, Ternes Architekten, Katja Schmidt, Hans-Georg Baum

Wohnen auf Zeit, Anbauten, Nachverdichtung – schnelle Lösungen in Modulbauweise

In zentralen Bau­lücken und in zweiter Reihe von großen Gebäuderiegeln treten immer mehr Modulbauten in Erscheinung. Die schlanken Baukörper fügen sich dabei flexibel in die Nachbarbebauung ein, Räume werden vertikal geschichtet und können mit Dachgärten abschließen, was neue Gemeinschaftsflächen generiert. Flexible Grundrisse können je nach Bedarf angepasst werden, wenn sich beispielsweise zu einem späteren Zeitpunkt die Bewohneranzahl ändert. Dazu ist auch ein totaler Rückbau einfacher zu gestalten als bei Massivbauten. Unter all diesen Gesichtspunkten nehmen Modulbauten inzwischen eine Schlüsselrolle im Kontext urbaner Nachverdichtung ein.

Das Unternehmen Algeco agiert auf diesem Gebiet und zeigt verschiedene Projektlösungen aus den Bereichen Wohnen, Lernen und Arbeiten. In Koblenz entstand beispielsweise mit dem Snooze Campus ein dreigeschossiger Modulbau mit 36 Wohneinheiten auf Zeit. Die möblierten Appartments für Pendler, Praktikanten oder Studenten bedienen den Bedarf an kostengünstigem Wohnraum für eine temporäre Nutzung, wie sie vielerorts auch im Festbau als Boarding Houses entstehen. Der von Ternes Architekten aus Koblenz konzipierte Wohncampus beruht auf eine Stahlrahmenkonstruktion mit integrierter Wärmedämmung. Das Attikageschoss bildet mit umlaufender Terrasse eine Gemeinschaftsfläche für die wechselnden Bewohner.

Ebenfalls im Projektportfolio des Modulbauunternehmens aus Kehl befindet sich eine Kindertagesstätte im Kölner Stadtteil Ro­denkirchen, deren pädagogisches Konzept auf skandinavischem Vorbild beruht. Die ­Architekten Katja Schmidt aus Berlin und Hans-Georg Baum aus Ulm erweiterten eine baufällige Villa, die für die Kindergruppen der Kita MyDagis zu klein geworden war. Die Kürze der Bauzeit war hier entscheidend: Nach nur sechs Wochen konnte der Anbau in Modulbauweise mit 435 m2 zu­sätzlicher Fläche an die Bauherren über­geben werden. Das zweistöckige Gebäude steht im rechten Winkel zur Villa und hat im Kontrast dazu eine in Sibirischer Lärche verkleidete Fassade. Zwischen dem Bestandsbau und dem modularen Neubau stellt ein verglaster Durchgang die Verbindung her.

www.algeco.de

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Foto: Freier Architekt BDA Jens J. Ternes, Koblenz/Algeco

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Foto: Hersteller

Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 7+8/2017
Serielles Bauen, DETAIL 7+8/2017

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