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Wohnhaus in Schlins

Für das Wohnhaus in Schlins wurde der aus dem Aushub gewonnene Lehm als Baustoff vom Fundament bis zum Dach verwendet, für die Außenwände ebenso wie im Innenausbau. Überraschend ist dabei die Vielgestaltigkeit des Materials: Die unbehandelten Fassadenoberflächen wirken rau und spröde; im Lauf der Jahre wird das Äußere kontrolliert verwittern. Demgegenüber zeigt das Innere des Gebäudes die »weiche« Seite des Baustoffs Lehm. Decken und Wände der Wohn- und Schlafräume tragen einen feinen Lehmputz, der durch einem Zuschlag aus Marmormehl alabasterartig wirkt. Die schimmernden Oberflächen und große Fensterflächen verleihen dem monolithischen Baukörper eine Lichtfülle und Leichtigkeit, die für einen Lehm-Massivbau ungewöhnlich sind. So vereint das Gebäude moderne Architektursprache und archaisches Baumaterial.

Rakuplatten verlegt, Foto: www.lehmtonerde.at/marta
Herstellung, Foto: www.lehmtonerde.at/marta
Herstellung der Rakuplatten aus Lehm, Foto: www.lehmtonerde.at/marta
Verdichten der Lehmwände mit Pressluftstampfer, Foto Beat Bühler
Kellerwände mit Türrahmen, Foto Beat Bühler
Keller mit ersten Stampflehmwänden, Foto Beat Bühler
Blick ins Treppenhaus, Foto Beat Bühler
Küche mit Kochherd und Arbeitsplatten aus Lehm, Foto Beat Bühler
Badezimmer, Foto Beat Bühler
Wohnhaus in Schlins, Ansicht Süd, Foto Beat Bühler
Ansicht West, Foto Beat Bühler
Stichworte:
Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 5/2009

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