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Wohnungsbau-Modellvorhaben in Ingolstadt

energieeffizienter Wohnungsbau von bogevischs buero in Ingolstadt
Visualisierung: bogevischs buero
energieeffizienter Wohnungsbau von bogevischs buero in Ingolstadt
Modell: bogevischs buero
energieeffizienter Wohnungsbau von bogevischs buero in Ingolstadt
Ansicht: bogevischs buero

In Ingolstadt startete mit dem Spatenstich zu einem energieeffizienten Wohnungsbau ein Modellvorhaben im Rahmen des Programms e%. Geplant von bogevischs buero und unterstützt durch den bayrischen Freistaat sollen insgesamt 81 Wohnungen entstehen, bei denen innovativ und kostengünstig der Energieverbrauch minimiert werden soll.

Der energetische Entwurfsansatz wird konsequent von bogevischs buero in die Architektur übersetzt: breite, dicke, schneeweiße Solarflügel überdecken und schützen die filigranen Holzbauten. Durch ein vielfältiges Wege- und Platzsystem, differenzierte Grünräume und einer Art künstlichen Topographie entstehen maßstäblich angemessene öffentliche Freibereiche, unterstützt durch das Angebot von gemeinschaftlichen Nutzräumen innerhalb des Quartiers. Durch die kompakten Strukturen wird eine energetisch günstige und Fläche sparende, verdichtete Siedlungsform geschaffen.

Das „Energiesammeln“ wird Thema auch in der Gestalt. Die Speicherung der Wärme erfolgt in 15 Meter hohen, gigantischen Schichtspeichern, die in die Gebäude integriert werden. Der extrem niedrige Energieverbrauch der Wohnbauten ermöglicht nach den bisherigen Plänen eine Solar-Deckungsrate von rund 65 % aller benötigten Heiz- und Warmwasserenergie.

Das e%-Modellprojekt ist zur Minimierung von Leitungsverlusten versorgungstechnisch in zwei Abschnitte aufgeteilt. Die Wärmeversorgung erfolgt vorrangig über eine Solaranlage mit einer Gesamtfläche von rund 850 Quadratmetern – bei entsprechendem Nutzerverhalten soll ein jährlicher Energieeintrag von etwa 280.000 bis 300.000 kWh erwirtschaftet werden.

Vorgesehen ist, dass die Wohnanlage im Frühjahr 2011 fertig gestellt sein wird. Neben der Wohnanlage in Ingolstadt-Hollerstauden stehen noch neun weitere Forschungsprojekte auf der Liste des e%-Programmes der Obersten Baubehörde.

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