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Wrights Fassadenrelief als Akustikwand von Offect

Einer, der sich bereits früh Gedanken zu Systembauweisen machte, war Frank Lloyd Wright. In seiner 1932 veröffentlichten Autobiografie erwähnt er: »Always the desire to get some system of building construction as a basis for architecture was my objective – my hope.« Miteinander »verwobene« Betonblöcke schienen ihm dafür geeignet. »It might be permanent, noble, beautiful. It would be cheap.« Wrights Konstruktionen aus vorgegossenen, modular gereihten Betonblöcken wurden als »Textile Block houses« bekannt. Vier private Wohnhäuser, die zwischen 1923 und 1924 in Los Angeles entstanden sind, basieren letztendlich auf diesem Konzept. Bei deren Fassadengestaltung legte Wright jedoch Wert auf Individualität statt Serie. So bekleiden das größte und einzig erhaltene Bauwerk aus der Zeit, die Residenz von Mabel und Charles Ennis, quadratische Fassaden- und Wandplatten mit einer asymmetrischen, geometrischen ­Reliefstruktur.

Der schwedische Möbelhersteller Offecct lancierte Anfang 2018 die Kollektion Edition, in der Glanzstücke der Architektur- und Designgeschichte aufgegriffen werden. Zur Reihe gehören bislang ein Tisch des schwedischen Architekten Sven Markelius von 1930 sowie – in Kooperation mit der Frank Lloyd Wright Foundation – Akustikpaneele, die das berühmte Fassaden­muster am Ennis House zitieren.

offecct.se

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Dieser Artikel ist aus dem Heft:
DETAIL 7+8/2018
DETAIL 7+8/2018, Urbane Räume

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