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Zaha Hadid, Venedig, Architekturbiennale

Zaha Hadid in Venedig

Die Präsentation, die vier Jahrzehnte ihres Schaffens umspannt, beginnt mit den ebenso Aufsehen erregenden wie nicht realisierbaren Zeichnungen und Entwürfen aus den späten 70er-und 80er-Jahren und endet mit den aktuellen Planungen. Alle gerade laufenden Projekte des Büros Zaha Hadid Architects werden dabei gezeigt wie das Port House in Antwerpen, das King Abdullah Petroleum Studies and Research Centre in Riad oder die Mathematics Gallery für das Science Museum in London.

Bereits in dem mit Stuck und ornamentalen Wandmalereien überladenen Treppenhaus trifft der Besucher auf einen Wald aus exzentrischen Hochhaustürmen – im 3D-Druck hergestellte Modelle, die den digitalen Formfindungsprozess des Büros veranschaulichen. Die einzelnen Räume sind unterschiedlichen Themen gewidmet – etwa den Meilensteinen ihrer Karriere (Vitra Feuerwehrhaus, Rosenthal Center for Contemporary Art in Cincinnati, Museum MAXXI in Rom) oder den Möbel- und Schmuck-Entwürfen von Zaha Hadid. Leider fallen die Erläuterungen zu den einzelnen Ausstellungsstücken sehr spärlich aus.

Faszinierend dagegen ist das Zusammenspiel zwischen Ausstellung und Haus: Der Palazzo Franchetti, sehr schön am Canale Grande gelegen und ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert, wurde zu Zeiten des Historismus aufwändig im neugotischen Stil restauriert. Die extravaganten Formen der in Modellen und Renderings präsentierten Architektur Zaha Hadids verschmelzen nun nahtlos mit seiner pompösen Innenausstattung.

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