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Zur Nachahmung empfohlen - eine Ausstellung in Berlin

Berührungspunkte zwischen Ästhetik und Nachhaltigkeit ausloten will die Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen!“, die noch bis 10. Oktober in den Uferhallen in Berlin-Wedding zu sehen ist. Begleitend zur Veranstaltung möchte Kuratorin Adrienne Goehler einen gesellschaftlichen Diskurs initiieren, der in die Gründung eines Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit münden soll.

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Foto: Dionisio González : "Halong VI", 2009 courtesy gallery ftc., Berlin

Die Austellung „Zur Nachahmung empfohlen! Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ zeigt künstlerische Praktiken, die zur Erhaltung des Planeten beitragen und Einfluss auf bewusstes Konsumverhalten nehmen wollen. „Nachhaltigkeit braucht Wahrnehmungserweiterung im Zusammenwirken der Wissenschaften und Künste. Grenzen zwischen künstlerischen und technischer Kreativität, zwischen Machbarkeit und Idee werden aufgehoben“, heißt es dazu in einer Vorankündigung der Ausstellung.

„Wir brauchen nicht Moral und Verzicht, sondern Lust und Leidenschaft“ meint Adrienne Goehler, Kuratorin der Ausstellung. In einer ersten Ausstellungen, die mit den Instrumenten der zeitgenössischen Kunst Ästhetik und Nachhaltigkeit zu fokussieren versucht, stellen sich 40 KünstlerInnen und Gruppierungen dieser Herausforderung. In den ungeschönten Uferhallen in Berlin-Wedding öffnet sich ein Parcours mit Skulpturen, Videoarbeiten, Fotografie, Performances und Installationen, der sich mit der kulturellen Dimension von Nachhaltigkeit beschäftigt.

Foto: Allora & Calzadilla

Drei Jahre dauerten die Vorbereitungen für die Ausstellung, um Geldgeber von der zwingenden Verbindung von Ästhetik und Nachhaltigkeit zu überzeugen. Fragen nach „Eco-Aesthetics“ waren bisher eigentlich nur in kleineren, monothematischen Ausstellungen in Kunstvereinen oder in Architekturzusammenhängen zu sehen.

Für Adrienne Goehler lag noch vor dem Gedanken an die Ausstellung die Erkenntnis, dass man einen Fonds für Ästhetik und Nachhaltigkeit (FÄN) schaffen müsste, um Dinge, die wilkürlich getrennt sind, wieder zusammenzuführen. Ein Instrument sollte gefunden werden, das unterschiedliche Perspektiven und Handlungsfelder versammelt und bündelt.

Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Künstlergesprächen, Diskussionen und einem Filmprogramm (in der Ausstellung in im Kino Arsenal. Begleitend dazu erscheint eine Publikation, bestehend aus Katalog, Lesebuch, Kindermalbuch, Bauanleitung und Gedanken zu einem „Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit“. Die Publikation erscheint im Hatje Cantz Verlag, ISBN 978-3-7757-2772-3

Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Künstlergesprächen, Diskussionen und einem Filmprogramm (in der Ausstellung in im Kino Arsenal. Begleitend dazu erscheint eine Publikation, bestehend aus Katalog, Lesebuch, Kindermalbuch, Bauanleitung und Gedanken zu einem „Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit“. Die Publikation erscheint im Hatje Cantz Verlag, ISBN 978-3-7757-2772-3

Ort: Uferhallen, Uferstraße 8 – 11, 13357 Berlin-Wedding
Ausstellungsdauer: 3. September – 10. Oktober 2010

Ausstellende Künstler: Jennifer Allora & Guillermo Calzadilla, Néle Azevedo, Richard Box, Ines Doujak, Adib Fricke, Galerie für Landschaftskunst, Till Krause, Klara Hobza, Lukas Feireiss | Luis
Berríos-Negrón | Tomorrow s Thoughts Today, Dionisio González, Tue Greenfort, Hermann Josef Hack, Henrik Håkansson, Ilkka Halso, Cornelia Hesse-Honegger, Christoph Keller, Folke Köbberling | Martin Kaltwasser, Christian Kuhtz, Christin Lahr, Antal Lakner, Jae Rhim Lee, Till Leeser, Marlen Liebau | Marc Lingk, Susanne Lorenz, Gerd Niemöller, Dan Peterman, Nana Petzet, Clement Price-Thomas, Dodi Reifenberg, Gustavo Romano, Miguel Rothschild, Otmar Sattel, Michael Saup, Ursula Schulz-Dornburg, Dina Shenhav, Superflex, Jakub Szczesny, The Yes Men, Gudrun F. Widlok, Xing Danwen

zur Website der Ausstellung

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