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Steimlearchitekten, Verwaltungsgebäude , Tübingen

Zurückhaltende Eleganz: SüdWestStrom-Verwaltungsgebäude in Tübingen

Der sechsgeschossige Neubau für SüdWestStrom wurde an einer prominenten Position auf dem Grundstück in Tübingen errichtet. Er verbindet die Verwaltung mit den Technikgebäuden. Durch die prominente Position haben sich die Architekten entschieden, nur Schauseiten auszubilden. Somit entstehen keine rückwärtigen Fassaden. Der klar geometrische Körper mit übereinanderliegenden, immer gleichen Öffnungen strahlt Zurückhaltung aus, wirkt aber trotzdem repräsentativ. Die dynamische Textur der weißen Ziegelmauerwerksfassade greift die historischen Backsteinbauten des ehemaligen Gaswerks auf.

Durch die helle, zurückhaltende Fassade mit den schräg verlaufenden weißen Fensterlaibungen entsteht ein Zusammenspiel aus lebendiger Textur und neuer Architekturformensprache. Der neue Baukörper lässt einen kleinen, internen Platz entstehen und vervollständigt das Ensemble der bereits vorhandenen Gebäude. Aufgrund eines Höhenunterschieds auf dem Grundstück entstehen Eingangsbereiche auf verschiedenen Ebenen. Diese werden im Innenraum durch einen Luftraum mit großzügiger Treppe miteinander verbunden. Im unteren Geschoss entsteht außerdem ein niveaugleicher Übergang zum Bestandsgebäude mit Kundencenter, der auch an der Fassade des Gebäudes abzulesen ist. Der Verbindungsbereich erscheint als Sockelzone aus einer schwarzen Stahlkonstruktion. Über das obere Geschoss gelangt man zum Mitarbeitereingang und Parkplatz. Das Kundencenter und die Konferenzbereiche sind direkt vom Foyer aus erreichbar. Ein Veranstaltungsbereich kann flexibel vom Foyer abgetrennt werden und ist so unabhängig bespielbar. In den oberen Geschossen befinden sich die Büroetagen, welche flexibel teilbar sind und so jegliche Arbeitsformen ermöglichen.

Erschließungs- sowie Nutzungskern sind mittig angeordnet, sodass alle Arbeitsbereiche Tageslicht haben. Ein Sonnenschutz, der fast flächenbündig mit der Laibung abschließt, sorgt für einen hohen Arbeitskomfort und bewahrt zugleich den flächigen, monochromen Fassadenanmutung. Die helle, ebenso fast monochrom wirkende Gestaltung setzen die Architekten in der Innenraumgestaltung fort.

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