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Grimshaw, Dulwich, ©Daniel Shearing

Aufgepixelt: Neues Wissenschaftsgebäude für Dulwich College von Grimshaw

Ein neues Laborgebäude des Dulwich College ersetzt das Gebäude aus den 1950er-Jahren, das vom Architekten als eine »Festung der Wissenschaft« bezeichnet wurde: aber nicht unbedingt im übertragenen Sinne, sondern vielmehr im Bezug auf die Architektursprache des Hauses – funktionalistisch und verschlossen. Der Neubau von Grimshaw bietet eine gegenteilige physische und intellektuelle Erfahrung – das neue Gebäude präsentiert sich offen und flexibel zugleich.

Ein dreigeschossiges lichtdurchflutetes Atrium des S-förmigen Bauwerks ermöglicht Blicke auf die historischen Altbauten auf dem Schulgelände. Wissenschaftliche Labore sind um ein Auditorium mit 240 Plätzen gruppiert. Der interdisziplinäre Lehransatz spiegelt sich in der Gestaltung des Bauwerks wieder: durch ein Gleichgewicht zwischen den klar definierten Laborräumen und informellen Lernorten.

Die Fassadengestaltung ist ebenfalls bemerkenswert: Grimshaw lädt dafür einen namhaften Künstler, Peter Randall-Page ein. Der Künstler entwickelt einen Algorithmus zur Verteilung von Terrakota-Steinen und zur Größe der einzelnen Steinmuster auf den geschlossenen Fassadenseiten. Diese pixelartigen Fassadensteine verweisen auf die elementare Basis der Wissenschaft – die Zahlenlehre, und gleichzeitig auf den Ursprung aller Wissenschaft in der Natur.

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