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Barclay & Crousse, Paracas Museum, Cristobal Palma

Betonbau in der peruanischen Wüste: Paracas Museum von Barclay & Crousse

Das archäologische Museum ist auf den Ruinen des Vorgängerbaus aufgebaut, das durch ein Erdbeben im Jahr 2007 zerstört wurde. Die Geometrie des Neubaus von Sandra Barclay und Jean Pierre Crousse bezieht sich auf das nicht mehr vorhandene Gebäude. Eine Öffnung im kompakten Volumen, die von den Architekten als »Riss« bezeichnet wird, trennt unterschiedliche Funktionen voneinander. Es entsteht eine klare Trennung zwischen den öffentlichen Museumsbereichen und solchen, die zur Bewahrung und Konservierung von archäologischen Artefakten dienen. Die Zugänge zu den Museumsräumen liegen ebenfalls entlang dieser Öffnung. 

Das Gebäude ist aus Puzzolan-Zement konstruiert, einem Material, das gegen den zerstörerischen Einfluss der peruanischen Salzwüste resistent ist. Die Rötliche Farbe der Betonwände verbindet den Museumsbau mit der umliegenden Landschaft. Natürliches Licht lassen die Architekten gefiltert in die Museumsräume hinein, um die wertvolle Kollektion möglichst vor Umwelteinflüssen zu schützen. Die Innenräume vermitteln zwischen den typischen labyrinthischen Räumen der alten peruanischen Kultur und den zeitgenössischen musealen Räumlichkeiten.

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