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Heren 5 Architects, Amsterdam, Montessori School

Bunte Bauklötzchen: Scholekster Montessori School in Amsterdam

Südlich der Amsterdamer Innenstadt liegt das Viertel De Pijp. Ein streng gerasterter Städtebau aus Blockrandbebauungen prägt die gesamte Gegend. Die Scholekster Montessori School sitzt inmitten eines solchen Blocks, umgeben von Wohngebäuden.

Einladende Geste als Auftakt
Vom Straßenraum aus gelangt man durch ein bunt bemaltes Tor in den Innenhof. Ein von hohen Bäumen umrahmter Vorplatz leitet zum Haupteingang. Im Kontrast zur kleinteiligen historischen Backsteinfassade mit Kreuzstockfenstern ist er als große, gläserne Öffnung ausgeführt. Durch die Scheiben ist bereits die bunte Gestaltung des Innenraums zu sehen.

Spielerische Innenarchitektur
Im Eingangsbereich fungieren vier gestapelte Kästen gleichzeitig als Raumtrenner und als Aufenthaltsräume. Akzentuierte Öffnungen stellen Blickbezüge her. Sie sind entweder verglast oder mit feinen Netzen bespannt. Das Farbkonzept besteht aus kalten Grautönen, viel Weiß und einem knalligen Orange als Blickfang. Es handelt sich um Lasuren, sodass die Maserung der Holzoberflächen noch durchscheint. Innerhalb der Raummodule wurde auf einen Anstrich verzichtet. Hier sorgt der warme Ton des Holzes für eine gemütliche Atmosphäre. Gestaffelte Sitzstufen bieten Platz für eine offene Form des Unterrichts. Hinter den an Bauklötzchen erinnernden Raumgerüsten eröffnet sich eine größere Fläche für Sport und Spiel. An der Decke hängen Ringe, die bei Bedarf heruntergelassen werden. In die oberen Geschosse führt eine Treppe, bei der das historische Geländer durch einen geschickten Umgang mit Hell-Dunkel-Kontrasten sofort ins Auge sticht.

Einbaumöbel als Raumtrenner
In den Obergeschossen kommen geschickt eingepasste Möbel zum Einsatz. Eine gewisse Tiefe sorgt dafür, dass genug Platz für Sitzgelegenheiten und Schließfächer zur Verfügung steht. Gleichzeitig trennen sie die Räume voneinander ab und setzen weitere farbliche Akzente.

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