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Der Nachwuchs lässt hoffen - die Preisträger des internationalen 3D-Wettbewerbs der imm cologne

 

Es ist jedes Jahr wieder spannend: Welche jungen Designtalente können beim von der imm cologne initiierten und getragenen Wettbewerb D3 Design Talents punkten? Dieses Jahr haben, auch wenn die Qual der Wahl durchaus schwer gefallen sein dürfte, wieder drei hoffnungsvoll stimmende Jung-Designer die ersten Plätze belegt. Eines vorweg - hatten sich in den letzten Jahren Hochschulen und Designtalente, die doch durchaus großzügige Halle 3.1 auf der imm cologne teilen dürfen, sind die 3D Talents zwar über einen Hintereingang in 3.2 neben dem Pure Village durchaus noch zu finden, so man sucht, die Hochschulen, die ins Kongresszentrum ausgelagert wurden, leiden indes unter Besuchermangel. Nur wer zum Ramazotti-Cocktail eilt, was bei der Überdosis Kölsch nicht unbedingt nötig ist, stolpert zufällig über die Hochschulen, deren Absolventen unsere Umwelt von morgen gestalten werden.

Nichtsdestotrotz: Was in die engere Wahl kam - und letztlich auch gewonnen hat beim D3 Design Talents International Contest - kann sich auf jeden Fall sehen lassen: Mein persönlicher Favorit, wenn auch "nur" auf Platz 3, ist der "Pressed Chair" vom britischen Designer Harry Thaler. Auch wenn ich - als Liebhaber des amerikanischen "Gesellschaftsspiels" wer erkennt, welches Tier plattgefahren auf der Straße liegt, also Roadkill - Platz 3 am besten finde. Wobei ich die Urform des aus einem Quadratmeter Aluminium gestanzten Stuhls als Wandobjekt auch sehr reizvoll finde.

 

Platz Eins hat ein nicht minder beachtenswerter, schnell verstauter - wenn nicht gebrauchter - Tisch gemacht: OLA's foldable table, ein faltbarer Tisch, der eine einfache und ergonomische Handhabung mit besonderem Design kombiniert.

Platz Zwei ging an das sehr emotional besetzte Sofa "Moody" - also launisch - von Hanna Emelie Ernsting, das - erinnernd an einen faltenwerfenden tibetanischen Tempelhund, Raum bietet, sich entweder einzukuscheln oder der Welt zu entziehen.

Als extrem pfiffig - und brauchbar - empfinde ich aber auch die Entwürfe von Laetitia Florin aus der Schweiz, die mit einfachen Mitteln flexible Aufbewahrungskörbe oder einfach nur Eyecatcher designt hat. Ebenfalls bemerkenswert - das Projekt "Personal Traveller" von Anne Lorenz - das "Tussi-Tascherl" für alles, was zuhause im Weg umgeht und dekorativ verstaut sein will.

Nina Shell

 

 

 

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