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DETAILdaily live von der Autodesk University in Las Vegas

 

„What happens in Las Vegas stays in Las Vegas“ heißt es hier. Ungeachtet des einprägsamen Werbeclaims für die wohl größte Entertainment-Maschinerie der Welt schreib ich aber trotzdem. Und schicke das raus an die Welt der DETAIL-Leser. Wenn ihr alle schlafen geht, beginnt diese Woche mein Arbeitstag, 9 Stunden Zeitverschiebung sind kein Spaß (auch wenn Auslandsreisen der Redakteure gern als solcher verstanden werden).  Warum bin ich hier? Weil Autodesk vom 29.11. bis 2.12.2010 seine internationale Anwenderkonferenz, die Autodesk University, in „Sin City“ veranstaltet. Und aus der Hauptstadt der Slotmachines, Outletstores, Zauberer und weißen Tiger werde ich die nächsten Tage berichten. Über 6100 (!) Besucher haben sich dieses Jahr angemeldet. Von Montag bis Donnerstag werden über 500 Referenten ihr Wissen zum Besten geben.

Für die Veranstalter ging die Anreise sicher schneller, als meine 18 Flugstunden dauerten. Autodesk sitzt im US-Nachbarstaat Kalifornien in San Rafael und nur einen Steinwurf (60 Meilen) von Apple entfernt. Apropos Apple: um die Computer-Marke, ihre Produkte und den Hype um die Anwendungen („Apps“) für iPad, iPhone oder iPod Touch kommt im Moment kaum jemand herum. Leider muss man sagen, dass viele ziemlich sinnbefreit sind. Es geht aber auch anders, was Autodesk der internationalen Fachpresse heute eindrucksvoll zeigte. Mit der Einführung von Autocad WS im Oktober 2010, einer für iPhone und iPad angepassten Variante der CAD-Erfolgssoftware, konnte die Firma nun 500.000 Downloads vermelden – innerhalb von 2 Monaten!

 

Darüber hinaus muss man konstatieren, dass mit der Smartphone Technologie die Software-Branche auf die „Simplifizierung“ ihrer komplexen Anwendungen setzt. Endlich! Selbsterklärend sollen die Gadgets sein, ihr Betriebssystem intuitiv zu bedienen. Android und iOS arbeiten genau so. Diese positive Entwicklung schwappt auch auf die Spezialanwendungen herüber. Autodesk Inventor z.B. arbeitet stark intuitiv geführt, Änderungen lassen sich durch Kontextmenüs direkt am Modell schnell und ohne langes Suchen in der Programmhilfe durchführen. Das geht zukünftig so weit, dass die Programme vom Nutzerverhalten Ihres Bedieners lernen werden und ihn gezielt auf bestimmte Funktionen und Neuerungen aufmerksam machen sollen.

Sustainable Design war ein weiterer Schwerpunkt des ersten Pressetages. In den nächsten Monaten ist mit der Marktreife von Autodesk Vasari zu rechnen. Das Tool soll den Planer auf dem Weg zum energieoptimierten Entwurf unterstützen. Vasari ermöglicht die konzeptionelle Arbeit am Gebäudemodell und arbeitet sowohl mit geometrischen als auch mit parametrischen Daten. Mit dem Programm wird die schnelle energetische Analyse durch simpel konfigurierbare Parameter einfach. Eine detaillierte grafische Auswertung der Ergebnisse macht dies darüber hinaus optisch verständlich.

 

Zahlreiche weitere Entwicklungen sind in der „Pipeline“ und oft sind sie anwendergetrieben. In jedem Fall lohnt sich das vorbeisurfen auf der Autodesk//LABS-Homepage, die noch weitere Ideen und Konzepte vorstellt und von der Community diskutieren lässt: labs.autodesk.com

Tim Westphal

 

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