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„Educating the Masses“ – CAD und BIM im Studium

autodesk university

Eine der größten Konferenzen der Softwarebranche, die Autodesk University AU 2011, ist Ende letzter Woche in Las Vegas zu Ende gegangen. DETAIL war vor Ort und berichtet über den letzten Tag.

Im Interview mit Tom Joseph, verantwortlich für das Autodesk-Education-Programm weltweit, stellt sich sehr schnell heraus: Der Zugang zu CAD-Werkzeugen und zu bezahlbarer Hardware ist für Studenten außerhalb Europas und Amerikas oft schwer.

Das bedeutet in länderspezifischen Studentenprogrammen auf die regionalen Besonderheiten einzugehen und hier zu unterstützen. Ein Beispiel ist Australien. Dort müssen Studenten für ihren Internetzugang auf dem Campus extra zahlen. Große Software-Updates werden also nicht runtergeladen, weil das schlicht zu teuer wäre. In solchen Fällen müssen andere Lösungen gefunden werden.

Tom Joseph´s Arbeit ist fast missionarisch, wenn man bedenkt dass er das Education Programm weltweit begleitet. Ihm geht es in erster Linie darum, den Studenten zu ermöglichen mit CAD-Systemen zu arbeiten. Dabei ist es für ihn letztlich nicht entscheidend, mit welcher Software, sondern dass sie überhaupt die Möglichkeit bekommen, moderne Technik zu nutzen.

Professor Peter Russell, Leiter des Lehrstuhls für Computergestütztes Planen in der Architektur an der RWTH Aachen  stellte heute gemeinsam mit Andreas Dieckmann die Arbeitsweise an seinem Institut vor. In das Studium dort ist BIM fest eingebunden, so zum Beispiel auch im Beitrag zum „Solar Decathlon 2012“.

Neue Methoden wie die parametrische Entwurfsplanung fließen ebenfalls in die Ausbildung ein. Peter Russell: „Wir haben unsere eigenen Leute, unsere eigenen Räume, ein eigenes Sekretariat. Wenn wir etwas Neues umsetzen wollen, spreche ich mit meinen Leuten und wir tun es. Das ist eine sehr privilegierte Situation.“

Unterstützend zu den zahlreichen Aktivitäten an den Universitäten und Hochschulen hat Autodesk das „Student Experts Network“ ins Leben gerufen. Heute ist die neue Webseite online gegangen. Sie soll als Netzwerktool für die „Experts“ funktionieren – und das nicht nur für den CAD-Bereich sondern auch im Konstruktions- und Designbereich. Björn Wittenberg von Autodesk wünscht sich vor allem einen übergreifenden Austausch der verschiedenen Gestaltungsbereiche. Dass das funktionieren wird, ist klar: Die Studenten selbst haben die Seite initiiert und realisiert.

Tim Westphal

Peter Russell kam vor über 20 Jahren von Kanada aus in die Schweiz. Seit 2002 ist er an der RWTH tätig und leitet heute den Lehrstuhl für Computergestütztes Planen.

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