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Es ist vollbracht: Skulptur Mae West bereichert das Münchner Straßenbild

Ein jahrelanges Hickhack hat in München jetzt ein erfreuliches - wie wir zumindest finden - Ende gefunden. 52 Meter hoch, perfekte Taille - die Riesenskulptur Mae West ist nach Anlaufschwierigkeiten beim Aufbau jetzt in voller Pracht zu bewundern. Gigantomane Strickliesl meinten die einen, das perfekte Beispiel für Kunst in der Stadt die anderen. Wie auch immer, die Befürworter setzten sich durch, nach dem jahrelangen Umbau des Gebiets und der Untertunnelung des Mittleren Rings im Münchner Nordosten gibt es neben dem seinerzeit schon architektonische Zeichen setzenden Hypo-Hochhauses am Effnerplatz ein neues Wahrzeichen.

Die Künstlerin Rita McBride nannte ihre Skulptur, die aus einer 52 Meter hohen Kohlenstoffkonstruktion besteht, nach der legendären (u.a. legendär wegen ihrer perfekten Wespentaille) US-Schauspielerin Mae West. Unter der Skulptur wird künftig die verlängerte Trambahnlinie nach St. Emmeran in Oberföhring fahren.

Die Form ist ein hyperbolischer Paraboloid nach Vladimir G. Suchov (russischer Ingenieur, 1853-1939). Der Paraboloid besteht aus 32 Stäben: Rohre aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) bzw. CFK-ummantelte Stahlrohre im unteren Bereich.

Kunst am Bau - im Umfeld der umgebenden Gebäude, die von Einfamilien- bis Hochhäusern alles im Angebot hat - als Münchner freuen wir uns über dieses Bereicherung.

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