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Fast unsichtbar: Schnellzug von Kazuyo Sejima

Dabei sind die Absichten hinter dem Design des Zuges »freundlich und sanft«, wie dessen Entwerferin, die mit dem Pritzkerpreis ausgezeichnete Architektin Kazuyo Sejima, Mitbegründerin des Architekturbüros SANAA, in diversen Interviews betont hat. Sejima wurde vom Eisenbahnunternehmen Seibu beauftragt, anlässlich dessen 100jährigem Bestehens einen neuen Zug für die Serie »Red Arrow« zu gestalten.

Ganz entgegen den bislang im Einsatz befindlichen Zügen, die eher kantig und blockig mit Längsstreifen versehen durch die Lande rollen, soll sich der neue Zug camouflageartig in die Landschaft einfügen. Das gelingt durch die halbreflektierende Oberfläche, die die jeweilige Umgebung widerspiegelt. 

Ein spannendes Projekt - und das erste seiner Art für die japanische Architektin, die unter anderem das New Museum of Contemporary Art in New York, den Zollverein-Kubus in Essen, das Rolex Learning Center in Lausanne und das Christian Dior Gebäude in Tokio gestaltet hat. Hauptunterschied bei diesem Auftrag ist sicherlich, dass Architektur eher statisch ist - in punkto Budget dürften Ähnlichkeiten bestehen: In die Neugestaltung des Zuges will Seibu rund 90 Millionen Dollar investieren.

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