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gmp: Grundsteinlegung für Ökologiepark in Qingdao

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Gerade wurde der Grundstein gelegt für einen chinesisch-deutschen Ökologiepark im chinesischen Qingdao am Gelben Meer.

Ein ökologischer Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entsteht hier derzeit nach den Plänen der Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp).

Den Grundstein hierfür legten am 6. Dezember der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Ernst Burgbacher und der chinesische Vizewirtschaftsminister Wang Chao. Der Bau des chinesisch-deutschen Ökologieparks in Qingdao geht auf eine Vereinbarung zwischen den beiden Ländern zurück, die während Angela Merkels Staatsbesuch im Juli 2010 vom Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium unterschrieben wurde; er soll voraussichtlich 2015 fertiggestellt werden.

Beraten von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) und dem Büro Transsolar entwickelte gmp einen Kriterien- und Maßnahmenkatalog, der einen möglichst hohen Anteil regenerativer Energiequellen in den Masterplan integriert: Neben Wind- und Wasserkraft sowie Geothermie widmet sich der Ökologiepark besonders dem Thema Solarenergie. Nicht zuletzt dafür hat Qingdao mit überdurchschnittlich häufigen Sonnentagen gute Voraussetzungen.

Mit rund zehn Quadratkilometern entspricht die Größe des neuen Stadtteils fast der des Berliner Bezirks Mitte. Das Grundstück verläuft von einem südlich angrenzenden Bergrücken hin zu der nordöstlich liegenden Bucht. Mit ihrem Entwurf interpretieren die Architekten die Landschaftsformen Qingdaos – die Felsformationen und grünen Ebenen. Einzelnen Felsen gleich werden acht Quartiere in dem neuen Stadtteil angesiedelt, deren weiche Konturen fließende Naturkorridore bilden. Kurze Wege zwischen den Quartieren, die gemischt angeordneten Nutzungen sowie die Dichte und Typologien der bis zu acht Geschosse hohen Gebäude begünstigen die energiesparende Stadtentwicklung.

Der chinesisch-deutsche Ökologiepark ist nicht der einzige Bau der gmp-Architekten in Qingdao. Neben dem vor über einem Jahr eröffneten Opernhaus realisierten sie in der Stadt zwei weitere Geschäftskomplexe.

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