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Goodbye Plastik - Hallo Hanf: Monobloc von Werner Aisslinger

Traditionell werden stapelbare Monobloc Stühle aus verstärktem Plastik hergestellt. Der "Hemp Chair" von Werner Aisslinger besteht, wie der Name schon sagt, in erster Linie aus Hanffasern. Mit einer neuen Technologie ist es Werner Aisslinger gelungen, natürliche Fasern wie Hanf, vermischt mit einem speziellen ökologischen Leim unter Erhitzung so zu formen, dass ein nachhaltiger und stabiler Verbundwerkstoff entsteht.

Dabei ist es eine der schwierigsten Aufgaben für einen Designer und Entwickler, eine komplette Struktur aus einer dünnen Schicht eines einzelnen Materials zu formen, die dazu auch noch stabil und tragfähig sein muss.

Aisslingers Design, das sanfte Kurven zeigt mit einer horizontalen und vertikalen Ringstruktur, ist ein neuer Ansatz zu dieser komplexen Typologie der Sitzmöbel.

Die Schwierigkeit beim Arbeiten mit ökologischen Materialien ist die Relation der Materialien im Vergleich zur Stabilität, Haltbarkeit und Bezahlbarkeit der Komponenten. Die Technologie, die für den "Hemp Chair" genutzt wurde, erlaubt es, 100 Prozent natürliche Fasern in Verbindung mit einem wasserbasierten Leim, der keine Phenole oder Formaldehyde enthält, zu verwenden. Dieser Prozess erlaubt die Serienproduktion von 3D-Objekten zu einem niedrigen Preis mit hoher Stabilität und einem geringen Eigengesicht.

Der "Hemp Chair" wird während der Mailänder Designwoche in der Ausstellung "Poetry Happens" vorgestellt.

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