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PUP Architects, Antepavillon 2017, Jim Stephenson

Haus oder Lüftungsanlage: Antepavillon 2017

Das Künstlerstudio im Osten von London ist das erste in einer geplanten Reihe von künstlerischen Interventionen in den Hoxton Docks am Regent’s Canal. Aus 128 Wettbewerbseinreichungen wählte die Jury den Entwurf des jungen Architekturbüros PUP Architects. Gesucht wurde ein Designvorschlag, der alternative Wohnmodelle in der Stadt eruieren würde. Deswegen überzeugt die in Form einer Lüftungsanlage realisierte experimentelle Struktur: Der Entwurf nutzt die Gesetzeslücke, die besagt, dass bei der Planung von mechanischen Dachentlüftungen ohne Baugenehmigung gebaut werden kann. 

Das kleine Haus, das mit silbernen Schindeln aus Tetra Pak verkleidet ist, wirkt skulptural und ist zugleich auch funktional. Der Pavillon regt darüber hinaus eine Diskussion zur Besetzung von Dächern in der Stadt an. Der Trick, den zusätzlichen Wohnraum auf dem Dach als Klimagerät zu verkleiden, könnte durchaus zum Vorbild aufsteigen – mehr Wohnraum für London ist gefragt.

Ellis Woodman, Direktor der Architecture Foundation, die den Wettbewerb organisierte, hofft, dass der Antepavillon-Wettbewerb sich zu einem bedeutenden Architekturereignis und zum Sprungbrett für die aufkommende Architektengeneration entwickeln wird.

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