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Interview, Corona, hirner und riehl architekten

Herausforderungen meistern: Wie das Architekturbüro hirner & riehl architekten mit der Corona-Krise zurechtkommt

Wie gehen Sie mit der Corona-Krise um?
Melanie Wenderlein: Wie alle hat auch uns Corona ziemlich in Beschlag genommen und war in den letzten Wochen emotional und organisatorisch eine große Herausforderung. Es war nicht einfach, den Spagat zwischen Arbeitswelt, den politischen Empfehlungen und Regeln der Ausgangsbeschränkung unter einen Hut zu bekommen. Oh, wir haben viel und lange diskutiert.

Wie hat sich der Alltag in Ihrem Büro verändert?
Unser Büroalltag hat sich nicht verändert. Wir gehen respektvoll und vorsichtig miteinander um und versuchen einen Alltag zu ermöglichen, den wir noch eine Weile beibehalten können. Einige Mitarbeiter sind im Homeoffice, vor allem die Eltern. Dadurch hat sich die Zahl der Mitarbeiter im Büro reduziert, allerdings nicht wesentlich. Da wir auf zwei Etagen arbeiten, haben wir das Team bis auf weiteres auf zwei Geschosse „isoliert“. Sollte ein Quarantäne-Fall auftreten – hoffentlich nicht – dann könnte das betroffene Geschoss auf Homeoffice umstellen. Lustig zu beobachten sind die Anstrengungen, den empfohlenen Abstand zueinander einzuhalten, was teilweise in sehr unterhaltsame „Corona-Verrenkungen“ ausartet...

Laufen Ihre Projekte weiter?
Ja, unsere Projekte laufen bisher glücklicherweise weiter. Die Kommunikation mit Planungsbeteiligten und Bauherren funktioniert komplett über Videokonferenzen – sogar grenzüberschreitend ins Ausland – je nach Qualität der Internetverbindung mal besser und mal schlechter. Natürlich gibt es gewisse Reibungsverluste – die Umstellung vieler Planungspartner auf Homeoffice und die Einrichtung der neuen Kommunikationswege hat Zeit gebraucht. Aber wir werden alle immer besser darin… Man muss nur genau aufpassen, wann Kameras und Mikro aktiviert sind… Ich klebe nach den Besprechungen immer ein Post-it auf meine Kamera….

Was haben Sie sich vorgenommen für die Zeit nach Corona?
Händewaschen…. nein, möglichst alles wieder so machen wie vor Corona – viel Spaß an der Arbeit, in enger Zusammenarbeit gute Architektur machen! Und kritisch hinterfragen, ob die vielen Treffen mit Bauherren und Fachplanern vor Ort immer nötig sind, oder ob wir zeitsparender und umweltfreundlicher über Videokonferenzen kommunizieren können. Was über die neuen Medien alles möglich ist, hat uns alle überrascht!

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