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Italienischer Kupfer-Award vergeben - Innovative Ideen in der Innenarchitektur

Das italienische Kupferinstitut hat Anfang März nun bereits im dritten Jahr die Gewinner der „Copper and the Home Competition“ bekannt gegeben, ein Award, der mittlerweile zu einer festen Größe in der Designwelt geworden ist. Mehr als 300 Projekte wurden in diesem Jahr von Architekten und Designern sowie Architektur- und Designstudenten aus aller Welt eingereicht, die Kupfer oder Kupferlegierungen eingesetzt haben, um Dekorationsobjekte oder Möbel zu kreieren.  Die Gewinnerprojekte präsentieren dabei neue Konzepte oder innovative Ideen zu „altbekannten“ Haushaltsgegenständen.

Dabei wurden neben reinem Kupfer auch Legierungen wie Messing oder Bronze eingesetzt, teilweise auch in Kombination mit anderen Materialien. Beurteilt wurden die Arbeiten von einer renommierten  Fachjury von italienischen Designgrößen wie Antonia Astori, Giulio Lacchetti und Marco Romanelli.

Aufgrund ihrer einzigartigen Vielseitigkeit bieten Kupferwerkstoffe eine große Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten angefangen bei Lichtobjekten, Vasen und Spiegeln bis hin zu Tischen, Stühlen oder Dekorations- und Gebrauchsobjekten.  Entsprechend inspiriert fühlten sich die Teilnehmer des Wettbewerbs und boten eine Vielzahl von kreativen Designideen auf.

Innovative und pfiffige Ideen setzten sich durch: In der Kategorie „Professionals“ setzte sich der Designer Emanuele Magini, Mailand,  mit seinem Projekt „Willy“ durch. Der futuristisch anmutende Heizkörper in Gestalt eines Kleiderständers transformiert die nützliche Identität eines solchen Haushaltgegenstandes spielerisch   in eine funktionale Anwendung. Gleichzeitig demonstriert „Willy“ die exzellente Wärmeleitfähigkeit von Kupfer.

Den zweiten Preis erhielt Ernesto Messioneo aus Turin für sein Projekt „Segui la tua passione“ (Folge Deiner Leidenschaft). Hierbei werden zwei Vasenmodelle in zwei Größen durch die Verwendung verschiedener Kupferlegierungen und Farben arrangiert. Dabei wird auf Schriftbändern auf die verwendeten Materialien hingewiesen. Messioneo zeigt dabei eine visuelle Abfolge von materialspezifischen Farbnuancen - von Rot zu warmen Gold, von einem eisigen Gelb zu einem metallischen Grau.

Eine herausragende Erwähnung fanden auch die Arbeiten des Designer-Duos Patrizio Cardella und Marcella Toninello (Copper Foam Vases) und von Andrea Loreta für „Turn“.

Studenten stehen auf Kupferwerkstoffe: Anaick Lejart von der École Nationale Supérieure des Arts Appliqués et des Metiers d’Art, Paris, konnte sich in der Kategorie „Studierende“ über den ersten Preis für ihr Projekt „4.5 mm“ freuen, einem Objekt rund um ein elektrisches System und Kupferdraht. Die Drähte sind dabei das zentrale Element der Lampe, die dank der Umformbarkeit von Kupfer den Bedürfnissen des Anwenders an ihre Form gerecht wird.

Lobende Erwähnung fanden zudem die Wettbewerbsbeiträge von Adrien Goubet (École Nationale Supérieure de Création Industrielle, Paris) zum Thema „Copper Bells“, von Manon Leblanc (École supérieure des arts décoratifs Strasburg)  für „Fago“ und von Ji Yeon Yoo, ebenfalls École supérieure des arts décoratifs Strasburg für „Light up your brain“ sowie von Camille Philippon (École Nationale Supérieure des Arts Appliqués et des Metiers d’Art, Paris) füe „Elica Radiator“. Herzlichen Glückwunsch!

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